Kandel RHEINPFALZ Plus Artikel „Großer Zapfenstreich“: Feier zum Stadtjubiläum klingt aus

Der Fanfaren- und Spielmannszug Schaidt ließ den „Großen Zapfenstreich“ erklingen.
Der Fanfaren- und Spielmannszug Schaidt ließ den »Großen Zapfenstreich« erklingen.

Am Montag endeten die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum in Kandel anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung vor 875 Jahren mit dem „Großen Zapfenstreich“.

Viele Gäste verweilten noch lange auf dem Marktplatz. Immer wieder war zu hören, wie großartig das Fest zum Stadtjubiläum gewesen sei. Schon am frühen Abend waren etliche Besucher in Richtung Plätzl geströmt. Dort hatte die Stadtkapelle Aufstellung bezogen, während die Mitglieder des Spielmanns- und Fanfarenzuges Schaidt eintrafen. Unter Anleitung der neunköpfigen Ehrenformation der Kandeler Feuerwehr zog der Spielmannszug über die Turmgasse zum Plätzl. Wehrleiter Alexander Ditz meldete gegenüber der Stadtspitze, darunter Bürgermeister Michael Gaudier (CDU) sowie die Beigeordneten Volker Merkel (CDU), Hans Hruschka (SPD) und Jürgen Bauer (CDU), dass man angetreten sei.

Die Stadtkapelle unter Leitung von Dirigent Andreas Hack präsentierte drei Stücke: den „Alten Jägermarsch“, „Strangers in Paradise“ und „Viribus Unitis“, den Marsch des Komponisten Josef Bach, der zuletzt in Karlsruhe tätig war. Danach folgte der traditionelle „Große Zapfenstreich“ durch den Fanfaren- und Spielmannszug Schaidt unter der Leitung von Marco Geörger. Die Zeremonie umfasste das Locken, den Zapfenstreichmarsch und die Fanfarenrufe bis zum Kommando „Helm ab zum Gebet!“ Schließlich erklang der Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“. Zum Abschluss spielten die Ensembles gemeinsam die Nationalhymne.

Stadtbürgermeister Gaudier dankte allen Beteiligten, die das Stadtjubiläum mit 25 Veranstaltungen ermöglicht hatten. Er erwähnte Markus Eisel, der mit seiner Agentur neue Formate empfohlen und umgesetzt hatte, sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen. Die Stadt sei hervorragend von der Verbandsgemeindeverwaltung unterstützt worden. In seiner Schlussansprache erinnerte Gaudier an die Generationen, die Kriegs- und Notzeiten ertragen mussten. Er betonte, wie wichtig es ist, Frieden in Freiheit für die Zukunft der Menschen in Kandel zu sichern.

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