Nachgehakt
Grenzüberschreitende Bahnstrecke: Wann rollen wieder Züge?
Der Grund für die Sperrung war eine Störung an der Leit- und Sicherungstechnik. Der Grund dafür seien Wassereinbrüche in Kabelschächte entlang der Strecke, hieß es Ende November. Die Reparaturarbeiten würden einige Tage in Anspruch nehmen.
Noch zwei Wochen – das teilte der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd dann am 6. Dezember unter Berufung auf Informationen der Deutschen Bahn (DB) mit. Demnach müssen auf mehreren Kilometern Länge Kabel ausgetauscht und durchgemessen werden, wofür jetzt ein dafür geeignetes Unternehmen gefunden worden sei. Ein Zugverkehr ist laut Zweckverband damit auf der grenzüberschreitenden Strecke weiterhin nicht möglich.
Die zwei Wochen sind inzwischen vorbei: „DB InfraGo geht davon aus, dass die Strecke in diesem Jahr nicht wieder in Betrieb genommen werden kann“, schreibt der Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd am 20. Dezember in einer Mitteilung. Hintergrund seien weiterhin technische Störungen an der Strecke.
Schon seit Ende November ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Ersatzbusse verlassen Winden in der Regel zur Minute ’40 und erreichen Wissembourg nach Bedienung aller Zwischenorte zur Minute ’19. In der Gegenrichtung starten die Busse in Wissembourg zur Minute ’40 und erreichen Winden zur Minute ’19. Damit ergeben sich Zug-Anschlüsse sowohl in Richtung Neustadt/Landau, Karlsruhe und auch Bad Bergzabern. Die DB Regio hat auf ihrer Homepage mitgeteilt, dass Fahrräder nicht befördert werden.