Wörth Gleise überschritten, Zug ausgebremst und dann zugeschlagen
Kurz nach Mitternacht gegen 0.20 Uhr am Mittwoch wurde die Bundespolizei im Bienwald über eine gefährliche Körperverletzung am Bahnhof Wörth informiert. Ein 39-jähriger Mann überschritt im Bahnhof vier Gleise und verursachte so die Bremsung eines anfahrenden Zuges. Der Triebfahrzeugführer nahm deshalb den Mann auch nicht mit. Drei Zeugen beobachteten das Überschreiten der Gleise, und wiesen den Unbekannten auf die Gefährlichkeit seines Handelns hin. Hierdurch fühlte der 39-Jährige sich scheinbar provoziert und schlug einem 29-Jährigen mit seinem Gürtel an den Kopf. Dieser wehrte sich, was zu einer Verletzung am Unterarm sowie einer ausgekugelten Schulter bei dem Angreifer führte. Außerdem schaltet sich die 26-jährige Frau der Dreiergruppe ein und trat nach dem Angreifer, wodurch dieser zu Boden fiel. Der 39-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.
Die drei Personen, die in die körperliche Auseinandersetzung involviert waren, erwartet nun eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf Nachfrage sagte eine Sprecherin der Bundespolizei, dass die Anzeige gegen den 29-Jährigen gestellt wurde, weil er sich nicht nur wehrte, sondern darüber hinaus wohl aktiv wurde. Deshalb würden auch Zeugen befragt. Ob dies juristisch relevant werde, entscheide letztlich die Staatsanwaltschaft. Den 39-jährigen Angreifer erwartet zudem gegebenenfalls eine Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.