Kreis Germersheim Gewerbegebiet: Rat mit Streichung nicht einverstanden

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ERLENBACH. Der Gemeinderat stimmte vorläufig einer Fortschreibung des Flächennutzungsplanes nicht zu und sieht noch Redebedarf. Am Mittwoch verschob der Rat eine Entscheidung auf die Sitzung Mitte Juni. Bis Mitte Juli will der Verbandsgemeinderat den Feststellungsbeschluss fassen, braucht aber dazu die Zustimmung der Ortsgemeinden.

Vor allem zwei Punkte störten die Erlenbacher. So wurde die Fläche für ein mögliches Gewerbegebiet, das noch im alten, 2002 verabschiedeten Plan vorhanden war, im neuen Flächennutzungsplan, der bis 2025 gelten soll, ersatzlos gestrichen. Außerdem sahen einige Räte den Platz für ein mögliches Neubaugebiet an der falschen Stelle oder zu klein ausgewiesen. Für die nächste Sitzung will Bürgermeister Klaus Bolz Fachleute aus der Verwaltung und Verbandsbürgermeister Volker Poß (SPD) einladen, um diese Fragen zu klären. Ebenfalls vertagt wurde eine Erhöhung der Friedhofsgebühren für die Bestattung in Erdgräbern. Hier muss der Bestatter seit kurzem den Aushub in Container schippen und kann ihn nicht mehr direkt auf den Rasenablegen, da dieser dadurch beschädigt wurde. Nach der Bestattung wird mit dieser Erde wieder das Grab wieder aufgefüllt. Der Bestatter verlangt für die zusätzliche Arbeit 100 bis 120 Euro mehr, diesen Betrag wollte Bolz auf die Gebühren aufschlagen. Auch darüber wird noch einmal in der nächsten Sitzung diskutiert, bis dahin sollen auch die Verträge mit dem Bestatter durchgeschaut werden. (lnn)

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