Kreis Germersheim Generationenhaus fest verankert

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Das Mehrgenerationenhaus in Wörth wird vom Landkreis Germersheim zumindest formal mehr unterstützt. Das ist ein Ergebnis der Kreistagssitzung am Dienstag in Kandel. Formal heißt, der Kreistag bekennt sich zum Mehrgenerationenhaus als Bestandteil der demografischen und sozialen Entwicklung im Landkreis.

Grund für diesen einstimmig gefassten Beschluss ist das Programm des Bundes, das Mehrgenerationenhäuser fördert, die sich den Schwerpunkten „Demografischer Wandel“ und „Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte“ verschreiben. An der Finanzierung des Mehrgenerationenhauses ändert sich allerdings nichts. Der Bundeszuschuss beträgt nach wie vor 30.000 Euro pro Jahr. Jeweils 5000 Euro steuern der Kreis und die Stadt Wörth bei. Das neue, bis 2020 ausgelegte Programm mit den genannten nur noch zwei statt bisher vier Schwerpunkten, soll den Mehrgenerationenhäusern ermöglichen, die Zuschüsse flexibler als Sach- oder Personalkosten einzusetzen und weniger breit zu streuen. Die beiden neuen Oberstufen der Integrierten Gesamtschulen (IGS) in Wörth und Rheinzabern erhalten neue Ausstattungen für den naturwissenschaftlichen Unterricht. In Rheinzabern werden dafür rund 200.000 Euro ausgegeben, in Wörth knapp 250.000 Euro . Gute Nachrichten was die Kreisfinanzen angeht, hatte Landrat Fritz Brechtel (CDU) parat. Weil die Ausgaben vor allem im Sozial- und Personalbereich deutlich geringer als prognostiziert ausfallen, wird der Fehlbetrag im Haushalt 2016 nach dieser Halbjahresrechnung statt erwarteten 7,6 Millionen Euro nur noch knapp eine Million betragen. Eine Ursache sei der Rückgang der Flüchtlingszahlen und damit weniger Aufwand und Personal für deren Betreuung und Integration, so Brechtel. |tom

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