Kandel Gastronomie: Ehemalige „Taverna“-Wirtin eröffnet „Café Paula“

Unser Bild zeigt Inhaberin Paula Pisano (rechts) und ihre Mitarbeiterinnen Joana und Francesca an der Theke des „Café Paula“.
Unser Bild zeigt Inhaberin Paula Pisano (rechts) und ihre Mitarbeiterinnen Joana und Francesca an der Theke des »Café Paula«.

Am Wochenende eröffnet ein neues Café. Doch die Wirtin ist für viele Kandeler eine alte Bekannte.

Auf einen neuen kulinarischen Treffpunkt freuen darf man sich jetzt in Kandel. Schon am Samstag, 6. Dezember öffnet das „Café Paula“ am Plätzel in der Rathausgasse 3. Bis Ende vergangenen Jahres befand sich hier das Lokal Tipico. Doch daran erinnert so gut wie nichts mehr, wenn man die neu gestalteten Räumlichkeiten betritt. Paula Pisano hat zwischenzeitlich ein neues Ambiente mit 35 Sitzplätzen geschaffen.

Die Wirtin ist übrigens vielen Menschen aus der Umgebung bekannt, führte sie doch 22 Jahre lang die Pizzeria „La Taverna“ im Kellergeschoß des benachbarten Rathauses. Diese schloss allerdings Ende vergangenen Jahres, und Paula Pisano startet jetzt mit ihrem „Café Paula“ etwas Neues. Hier will sie von Montag bis Samstag , jeweils von 8 bis 16 Uhr, nicht nur ein Frühstück und Mittagsgerichte servieren, sondern den Gästen auch Gelegenheit geben, sich zum Arbeiten, Lesen und Entspannen niederzulassen. Geöffnet hat das neue Café auch an den Sonntagen während des Christkindelmarktes.

Damit das neue Konzept im „Café Paula“ umgesetzt werden kann, setzt Paula Pisano, Tochter einer Mutter aus Kolumbien und eines italienischen Vaters, auf ein bewährtes Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sie schon seit vielen Jahren im „La Taverna“ unterstützt haben. Ohne sie hätte sie den Schritt nie gewagt, sagt Paula Pisano zur RHEINPFALZ. Denn derzeit sei es schwierig, gutes Personal für die Gastronomie zu gewinnen. Die Umsetzung der Pläne sei auch gefördert wurden durch den Eigentümer der Immobilie und mit Unterstützung durch die Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung. Die Stadt Kandel habe dabei auch mit Fördergeldern im Rahmen der Leerstandsinitiative „Vom Leerstand zum Vollstand“ helfen können. Dieses Programm läuft, so sagt City-Managerin Jennifer Tschirner, noch bis Ende 2026. Interessenten dürfen sich gerne an sie wenden. |fh

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