Kreis Germersheim Fast durchgängig mit roten Steinen gepflastert

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Die Bleichstraße und Teile der Pfarrer-Frey-Straße werden nach der Komplett-Sanierung fast durchgängig mit rotem Pflaster belegt sein. Nur die Parkflächen werden farblich mit einem gedeckteren Anthrazit abgesetzt sein.

Dies beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag mit einer Mehrheit der Ratsstimmen. Eine Woche zuvor hatte der Bauausschuss bei einem Ortstermin verschiedene Muster-Pflasterflächen begutachtet. Die dabei geäußerten Wünsche und neuen Farbvorschläge nahm das Planungsbüro FMZ auf. Christiane Mairon vom Büro FMZ stellte dem Rat Computer-Animationen der Straßen in der neuen Wunschfarbe vor und erläuterte Vor- und Nachteile von reinem Betonpflaster und Steinen mit einem Naturstein-Vorsatz. Manfred Werling, CDU, hatte den Vorsitz bei diesem Punkt, denn Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin war als Anwohner befangen und musste den Sitzungstisch verlassen. Einige Ratsmitglieder forderten im Straßenuntergrund Leerrohre, um bei Bedarf unkompliziert und ohne große Aufwand Glasfaserkabel verlegen zu können, falls die Telekom ihr Netz ausbauen wolle. Es wurde sogar gefordert, dahingehend „Druck“ auf die Telekom auszuüben. Nach dem Austausch von Argumenten einigte sich der Rat darauf, die Kosten für die Leerrohre erst einmal kalkulieren zu lassen und dann zu prüfen, wie sie möglicherweise in eine Ausschreibung aufgenommen werden könnten. Falls die Kosten nicht so hoch liegen, es standen 15.000 bis 25.000 Euro im Raum, könnte die Gemeinde doch dieses Gewerk gleich mit beauftragen, schlug Karl-Dieter Wünstel, CDU, vor. Die Thüga, die für das Gasleitungsnetz zuständig ist, plane bei entsprechender Nachfrage den Ausbau ihres Leitungsnetzes in den betreffenden Straßen oder Straßenabschnitten, erfuhr der Rat in der Sitzung. Beschlossen wurde vom Rat rotes Pflaster in der Bleichstraße und in Teilen der Pfarrer-Frey-Straße, Gehweg und Fahrbahn werden dort durchgängig gepflastert. In einem weiteren Abschnitt der Pfarrer-Frey-Straße wird die Fahrbahn grau gepflastert, es gibt separate rote Gehwege und dunkelgraue Parkflächen. Das Ingenieurbüro wird die feststehenden Arbeiten sofort ausschreiben, die Vergabe ist für den 11. Juli geplant, noch im August soll mit der Sanierung begonnen werden. Damit die Anwohner wissen, wie die Bauarbeiten ablaufen werden, ist nächste Woche eine Anwohnerversammlung geplant. In einem zusätzlichen Tagesordnungspunkt beschloss der Rat, für die Küche des Bürgerhauses einen neuen Konvektomat anzuschaffen. Der jetzige Apparat ging nach 28 Jahren kaputt, das Ersatzgerät wird um die 10.000 Euro kosten. Termin Für den 29. Juli planen die Betreiber der fünf Hatzenbühler Windräder einen Tag der offenen Tür, informierte Ortsbürgermeister Henigin außerdem den Rat.

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