Zur Person RHEINPFALZ Plus Artikel Fast 50 Jahre Politik für die SPD im Kreis

Joachim Paul.
Joachim Paul.

Lehrer, Politik und Zeitung – passt das zusammen? Ja, lautet die Erfahrung von und mit dem Kollegen Joachim Paul. Wenn man nämlich die Dinge voneinander zu trennen weiß. Wobei dazu aber auch gehört, dass zumindest früher bei Stellenbesetzungen im öffentlichen Dienst auf das Parteibuch geschaut wurde. Paul leitete über 25 Jahre lang Schulen im Kreis Germersheim und ist seit seinem Eintritt in die SPD 1972 nach wie vor kommunalpolitisch aktiv. Heute wird er 75 Jahre alt.

Joachim Paul ist zwar nicht mehr im Kreistag, aber bis heute im Wörther Stadtrat für die SPD an führender Stelle aktiv, war zwischenzeitlich zehn Jahre lang Beigeordneter. Und weil er seit seiner Pensionierung als Schulleiter wieder für die RHEINPFALZ unter dem Kürzel „jopa“ schreibt, wird sauber getrennt. Aus der Politik hält sich Paul zumindest journalistisch raus.

Es war die große Politik, die Paul zum Eintritt in die SPD bewegte. „Die Ostpolitik von Willy Brand, das war genau der Punkt, an dem ich mit meinem Vater im Clinch lag“, erzählte Paul zu seinem 70. Geburtstag. Damals hat er für seine kommunalpolitischen Verdienste die Willy-Brandt-Medaille erhalten, die höchste Auszeichnung, die die SPD zu vergeben hat.

1971 trat Paul seine erste Stelle an der Dorschbergschule in Wörth an. 1984 wurde er in Freckenfeld erstmals Schulleiter. 1990 bewarb er sich um die Schulleitung in Wörth, bekam die Stelle und gestaltete den Wandel der Hauptschule Wörth zur Regionalen Schule und dann zur Realschule plus.

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