Kandel Fasnachter trennen sich von ihren Kostümen
„Alles muss raus“ hieß es zwar nicht, aber vieles von dem, was sich in den letzten Jahren so angesammelt hatte. Nein, nicht bei einem der Einzelhandelsgeschäfte in Kandel, sondern bei der BiKaGe, dem Kandeler Karnevalverein. Der hatte für letzten Samstag bei der Stadt das Foyer der Bienwaldhalle gemietet, um viele Kleider, Kostüme und Accessoires, die sich im Fundus angesammelt hatten, zu veräußern. Denn auf Dauer, so sagt Kammerverwalterin Claudia Bischoff, sei es im Fundus immer enger geworden.
Der befindet sich in einem Raum im Obergeschoß der Bienwaldhalle, in der seit einigen Jahren ja auch die Prunksitzungen der BiKaGe stattfinden. Vor allem Kostüme der verschiedenen Tanzgruppen, den „Krautwickeln“ etwa, waren nachgefragt, aber auch Jacken und Hosen der Showbuwe oder des Krautkopfteams. Masken, Schuhe und Mützen fanden Liebhaber. Im Laufe des Nachmittages fanden sich immer wieder Interessierte ein, schauten sich um und probierten das eine oder andere aus. Wer auf eine BiKa-Mütze hoffte, der wurde allerdings enttäuscht. Die bleiben bei ihren stolzen Besitzern.
Kammerverwalterin Claudia Bischoff zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und der Unterstützung durch ihr Team bei der BiKaGe. Nächstes Frühjahr, nach der anstehenden Kampagne, will sie erneut eine Aktion starten.