SCHAIDT Familienbuch kann nicht präsentiert werden

Die Autoren des Buchs (v.li.): Manfred Bouquet, Ute Keppel und Werner Esser
Die Autoren des Buchs (v.li.): Manfred Bouquet, Ute Keppel und Werner Esser

Die Corona-Pandemie bremst viele und vieles aus. Das muss derzeit auch das Autorentrio erfahren, welches das „Ortsfamilienbuch Schaidt“ erstellt hat. Der Schaidter Heimatforscher Manfred Bouquet und sowie Ute Keppel und Werner Esser aus Kandel müssen nämlich überlegen, in welcher Weise sie ihr bisher umfangreichstes Werk an die Leserschaft bringen. Eine Vorstellung des Buches, eine kleine Lesung oder die Präsentation im Rahmen einer größeren Veranstaltung scheiden wegen Corona aus. Zwar saßen Manfred Bouquet und Ute Keppel vor der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates im Vorraum der neuen Kulturhalle, doch das wusste zuvor kaum jemand und so fanden die beiden auch kaum Beachtung. Diese Tage wird das Buch von der Druckerei ausgeliefert und sollte eigentlich in den Verkauf gehen. Eine für letzten Samstag im Vorraum des Bürgerhauses geplante Aktion musste abgesagt werden.

Autor Werner Esser denkt unterdessen über einen Verkauf „aus dem Auto heraus“ nach. Allerdings ist er nicht sicher, ob das so einfach geht. Immerhin ist das sein elftes Werk, zuletzt waren Familienbücher aus Oberhausen und Dierbach weg gegangen wie warme Semmel. Das Ortsfamilienbuch Schaidt umfasst immerhin 891 Seiten und zeigt die Geschichte von 3395 Familien und 12.535 Personen bis zum Geburtsjahr 1910 auf. Es soll für 45 Euro verkauft werden. Die Frage lautet nun, wie Interressierte unter Einhaltung aller Corona-Vorschriften an das „Ortsfamilienbuch Schaidt“ kommen.

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