Kreis Germersheim Fahrt zur Geschichte

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Der Förderverein Hördt-Staunton und die Ortsgemeinde Hördt bieten im Oktober eine neuntägige Reise in die USA und nach Kanada an. Die Teilnehmer werden unter anderem die Partnerstadt von Hördt, Staunton in Virginia, besuchen.

In der amerikanischen Kleinstadt steht ein Stück Hördter Geschichte: In den 1980er-Jahren wurde im Klosterdorf ein über 300 Jahre altes Fachwerkhaus, das „Schweikert-Haus“, in seine Einzelteile zerlegt und im Freilichtmuseum in Staunton wieder aufgebaut. In diesem „Frontier Culture Museum“ wird die Geschichte der US-Einwanderer zwischen 1650 und 1850 dokumentiert und szenisch nachgelebt. Exponate aus vielen Ländern Europas sollen den vor allem amerikanischen Besuchern die Lebensart ihrer Vorfahren in der „Alten Welt“ aufzeigen. Zur „Hördt Farm“ kamen ein Tabakschuppen aus Hayna und ein Fuhrwerk aus Ottersheim hinzu. „Dies ist auch für mich und meine Beigeordneten eine Reise mit vielen Erwartungen“, sagt Ortsbürgermeister Max Frey. „Schließlich waren es auch unsere Ahnen, die in der Not unser Klosterdorf verließen und in eine ungewisse Zukunft aufbrachen.“ Seit 2010 besteht eine Gemeindepartnerschaft zwischen Hördt und Staunton. Der Förderverein organisiert ein Austauschprogramm für junge Menschen. Während der neuntägigen Reise, an der auch eine Südpfälzer Blasmusikgruppe teilnimmt, werden die Teilnehmer unter anderem auch Baltimore, Washington und Toronto besuchen. INFO USA-Reise vom 17. bis 26. Oktober. Information und Anmeldung bei Bürgermeister Max Frey, Telefon 07272 74817 (naf)

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