Wörth
Förderturm könnte Teil eines Museums werden
Für die Stahlkonstruktionen, die noch auf dem Gelände stehen, gebe es einen interessanten Vorschlag, so Nitsche. Der Pamina-Rheinpark denke darüber nach, ob der Förderturm Ausgangspunkt für ein Museum zur Kiesförderung sein könnte. Die Idee sei, das man den Förderturm vielleicht erhält und eine Aussichtsplattform darauf macht, so Nitsche.
Ansonsten gehen die Erschließungsarbeiten voran, so wurde beispielsweise ein ehemaliges Tankstellen-Gelände saniert (200.000 Euro) – eine Überraschung sei dies nicht gewesen, „das wussten wir schon vorher“, sagt Nitsche. Läuft alles planmäßig, sei die Erschließung bis Ende 2023 beendet. „Dann können wir damit anfangen, die Sportstätten und das Haus der Vereine zu bauen“, so Nitsche. Die Kosten dafür sind auf rund 8 Millionen Euro kalkuliert.
Auftakt zu einer städtebaulichen Rochade
Der Bau der Sportanlagen am Schauffele-See ist der Auftakt zu einer städtebaulichen Rochade: Mit dem Umzug der Sportler vom Gelände auf dem Dorschberg wird dort eine große Fläche frei, die direkt an die vorhandene Bebauung anschließt. Dort soll Wohnraum für bis zu 2000 Menschen geschaffen werden, so die Vorstellung.
Erste Entwürfe von Studenten der Architektur und Stadtquartiersplanung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurden bereits im Sommer 2018 vorgestellt. Sie sehen 750 Wohneinheiten vor, in denen 1500 bis 2000 Menschen leben können. Infrastrukturell wären die Wohnungen gut angebunden: Supermarkt, Ladenzeile, Ärztehaus und Straßenbahnhaltestelle befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Aus dem Erlös des Verkaufs der städtischen Grundstücke soll die Sportanlage am Schauffele-See bezahlt werden.