Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Erlenbach: Eindrucksvolles Konzert bei „Rock meets Pop“

Die Chöre, „Voice of Happiness“ und „Rock the Choir“, gemeinsam auf der Bühne.
Die Chöre, »Voice of Happiness« und »Rock the Choir«, gemeinsam auf der Bühne. Foto: Norman P. Krauß

Pfarrerin Elke Maicher versprach in ihrer Begrüßung, dass es ein toller Abend in der St. Martinskirche in Erlenbach werden würde. Mit diesem Versprechen lag sie völlig richtig. Der einheimische Chor „Voice of Happiness“ lieferte zusammen mit dem Rheinzaberner „Rock the Choir“ unter dem Motto „Rock meets Pop“ am Samstag einen eindrucksvollen Konzertabend in der bis auf den letzten Platz – selbst auf der Empore – gefüllten Kirche ab.

Ortsbürgermeister Maik Wünstel sprach von einem großen Beitrag für die Gemeinde und hatte auch recht, dass sich der Weg nach Erlenbach zu 100 Prozent lohnen würde. Die Dirigentin von „Voice of Happiness“, Daniela Fröhlich-Lickes betonte, dass es ja nicht so gewöhnlich sei, „mit solcher Rockmusik in der Kirche auftreten zu dürfen.“Dann sorgte sie gleich beim gemeinsamen Singen der beiden stimmgewaltigen Chöre und der Rheinzaberner Band mit „Let me entertain you“ von Robby Williams für einen temperamentvollen Auftritt. Mit dem ersten Solo imponierte Maren Reimuth (Erlenbach) und der Funke sprang sofort über.

„Rock the Choir“ eröffnete ausdrucksstark mit seiner Band seinen Reigen mit dem Klassiker „Sound of Silence“, wobei das gekonnte Solo von Heinz Stäb hervorzuheben ist. Nach dem „gemächlichen „Anfang“ – so Dirigentin Daniela Mannherz folgte gehaltvoll vorgetragen „Somebody to love“ (Queen) mit einer besonders markanten Solostimme von Oliver Kern. Das Publikum klatschte inzwischen schon fleißig mit, ehe „I want to know what love is“ (Foreigner) folgte mit dem Solobeitrag der jungen Helena “Mannherz (Tochter der Dirigentin).

Männerstimmen können auch hoch singen

„Voice of Happiness“ ging dann vom rockigen zum poppigen Teil über und bot mit Peter Eck am Klavier und Maren Reimuth an der Gitarre die deutschen Songs „Wie schön Du bist“ (Sarah Connor) und „Liebe ist“ (Nena) beeindruckend dar. „Halleluja (Leonhard Cohen) und „This ist he life“ (Amy McDonald) sangen die Erlenbacher flüssig und wohl temperiert. Bei „Happy Ending“ (Mika) zeigten drei Männerstimmen, wie hoch auch sie singen können und es gab riesigen Beifall vor der Pause.

Im zweiten Teil begann der Erlenbacher Chor und trug mit Gitarren- und Klavierbegleitung „So still“ (Jupiter Jones),“Applaus, Applaus“ (Sportfreunde Stiller) vor, bevor mehrstimmig und ausdrucksstark „Fix You“ (Coldplay) folgte. „So ein bisschen rocken“ war von der Dirigentin zum Abschluss mit „Zomba“ (Cranberries) angesagt.

Die Rheinzabener legten bei ihrem zweiten Auftritt bei „One vision“ und „Under pressure“ (beide Queen) mit Power stimmgewaltig vierstimmig los, das Publikum stand klatschend.

Mit dem gemeinsam von beiden Chören gesungenen „Living on a prayer“ (Bon Jovi) und „Who wants to live forever“ (Queen) bekam das Publikum für seine stehenden Ovationen eine Zugabe und das wunderbare Konzert einen glanzvollen Abschluss.

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