Leimersheim
Entspannte Runde für Ruhesuchende
Ein Spaziergang um das Fischmal lohnt sich dennoch – vor allem für Ausflügler, die Ruhe suchen und das Naturidyll zu schätzen wissen. Hier mal ein Angler, da mal eine Entenschar, die sich schnatternd in die Lüfte schwingt: Nein, von einem „regen Treiben“ am und auf dem Fischmal kann wirklich nicht die Rede sein. Wahrscheinlich ist das anders, wenn die Arbeiter an der bereits eingerichteten Baustelle zwischen dem Freizeit-Gelände und dem Pumphäuschen zugange sind. Der Baustellenzaun sorgt zwar für eine kleine „Umleitung“ auf der Runde, problematisch ist das allerdings nicht.
Vier Kilometer ohne nennenswerte Steigung
Lediglich die Übersichtskarte, die am Ufer zu finden ist, kann aktuell nur durch einen Zaun betrachtet werden. Sie markiert den Einstieg und liegt in unmittelbarer Nähe der Parkplätze, hinter der Gastronomie mit angrenzendem Spielplatz. Man wendet man sich an dieser Stelle nach rechts und läuft einige Schritte auf der St. Gertrudis-Straße entlang. Bei der ersten Möglichkeit links halten und schon sieht man durch eine schmale Gasse eine Holzbrücke, über die es in die offene Landschaft hinein geht. Ein weißer Punkt, der allerdings teilweise stark verwittert ist, markierst die rund vier Kilometer lange Tour, die ohne nennenswerte Steigung daher kommt.
Nun geht es nach links wieder auf das Fischmal zu und schon bald in einer Rechtskurve an dessen Ufer entlang. Man läuft nun hinter der letzten Häuserzeile des Örtchens und entdeckt auch im Folgenden immer wieder kleine Durchgänge und Stege, von denen tolle Blicke auf das Gewässer möglich sind. Dann und wann gibt es Hinweisschilder, auf denen zu lesen ist, dass einzelne Wegabschnitte bei Hochwasser nicht begangenen werden könne. Die Alternativen verlaufen immer oberhalb der Pfade, meist auf breiten, aber durchaus matschigen Wiesen- und Feldwegen.
Rheindamm verläuft in Blickweite
An einem idyllischen Plätzen mit Sitzbänken und einem großen Holzkreuz vorbei, geht es weiter und nun kommt man noch auf dem Gelände des Freizeitclubs und des benachbarten Hundevereins vorbei. Schon hat man die Hälfte der Tour geschafft und befindet sich am anderen Ende des Fischmals. Nur kurz ist man auf einer Asphaltstraße nach links unterwegs und hat bereits den nahe gelegenen Rheindamm im Blick. Hier sieht man nun auch einige Jogger, Walker und Gassi-Geher, die wohl den befestigten Untergrund bevorzugen. Eine Variante wäre es, eben auf diesem zum Ausgangspunkt zurück zu laufen und noch einen Blick auf die Altrheinarme zu werfen, die sich hinter dem Damm befinden.
Die eigentliche Route führt jedoch an einem kleinen Spielplatz vorbei direkt wieder nach links in Richtung Fischmal-Ufer. Nun lohnt es sich noch an dem lauschigen Plätzchen mit Bildstock inne zu halten, bei dem einige Holzbänke aufgestellt sind. Der Rückweg verläuft ebenfalls wie der Hinweg: wahlweise auf Pfaden direkt in Ufernähe oder auf den alternativen breiteren Wegen etwas oberhalb. So oder so hat man schon bald wieder das Sport- und Freizeitgelände im Blick und muss nun den Bauzaun in Richtung Pumpwerk umgehen. Das macht aber nur wenige Schritte aus, bevor man ziemlich entspannt aber bei der aktuellen Witterung auch etwas eingematscht am Ausgangspunkt der Tour zurück ist.
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