Kreis Germersheim Ehefrauen nehmen meist den Namen des Mannes an

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Nur wenige Tage nach Beginn des neuen Jahres hat das Standesamt der Verbandsgemeinde Kandel die Zahlen der dort 2013 beurkundeten Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen vorgelegt.

Demnach wurden in der Verbandsgemeinde Kandel 245 Kinder geboren, davon kamen aber nur 50 aus dem Bereich der Verbandsgemeinde. 70 Prozent der Kinder wurden verheirateten Paaren geboren, bei 30 Prozent waren die Eltern nicht miteinander verheiratet. Unter den Neugeborenen waren die Mädchen in der Mehrzahl: 125 Mädchen (51,25 Prozent) standen 120 Jungen (48,75 Prozent) gegenüber.

Beurkundete Sterbefälle gab es demgegenüber 252, sieben mehr, als im gleichen Zeitraum Kinder geboren wurden. Allerdings ist davon auszugehen, dass auch nicht alle Verstorbenen aus dem Bereich der Verbandsgemeinde kommen.

Bei den Mädchennamen war Marie der Favorit, er wurde neunmal vergeben. Es folgten Leonie und Sophie mit je fünf sowie Anna, Hannah und Maria mit je vier Nennungen. Bei den Buben lagen Julian, Leon, Luca und Maximilian mit jeweils vier Nennungen vorn, gefolgt von Ben, Hannes und Jan. mit jeweils drei.

Eheschließungen gab es im Vorjahr 59. Dabei entschieden sich bei 53 Heiraten die Brautleute für den Namen des Mannes als Familiennamen. Zweimal wurde der Name der Ehefrau gewählt und bei vier Paaren wird es keinen gemeinsamen Familiennamen geben. Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften wurden im Jahr 2013 keine eingetragen.

Schließlich kann man der Statistik noch entnehmen, dass 101 Personen aus der Kirche ausgetreten sind. Die Konfessionen wurden nicht genannt. Doch können nach den Zahlen, welche die Pfarreiengemeinschaft Kandel-Minfeld-Steinweiler veröffentlichte, rund 70 Prozent der Ausgetretenen der römisch-katholischen Kirche zugeordnet werden. (wm)

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