Kreis Germersheim „Dieter“ soll Licht spenden

Bereits im Juni beschloss der Ortsbeirat, die Straßenbeleuchtung in den Straßen und an den Plätzen gegen energiesparende LED-Leuchten auszutauschen. Allerdings wurde damals nur der Austausch der Leuchten beschlossen, die mehr als sechs Meter hoch sind. Am Montag diskutierte der Ortsbeirat über die Leuchten mit einer Höhe bis sechs Metern, die Schmuckleuchten.
Vorrang bei der Auswahl habe dabei die Optik, erläuterte Barbara Vogt von der Stadtverwaltung Wörth im Ortsbeirat. Preis und Leuchtkraft seien zweitrangig, da kaum Unterschiede bemerkbar seien. Fraktionsübergreifend kam der Wunsch auf, sich auf ein Modell zu einigen, das ins Ortsbild passe. Von Bedeutung ist die konstruktionsabhängige Lichtlenkung: einige Modelle strahlen das Licht in alle Richtungen und somit auch gen Himmel, andere Leuchten werfen das Licht geradlinig auf die Straße. Aufgrund der geringen Leuchtweite müssten die Masten in kürzen Abständen stehen. Ausgetauscht wird die Straßenbeleuchtung am Grünzug Gockelburg, am Kehlweg, an der Cany-Barville-Anlage, am Zugangsbereich zur Kita Villa Regenbogen, zum Feuerwehrhaus und zum Bürgerhaus, sowie vor dem Alten Schulhaus und dem Kirchplatz. Schließlich beschloss der Beirat mehrheitlich die Anschaffung der symmetrisch leuchtenden, nach unten gerichteten Leuchte „Dieter“ der Firma „Leipziger Leuchten“. Daneben legte die Verwaltung einen Plan vor, wie die Grünanlage an der Uferböschung der Kehle aussehen soll. Der Vorschlag beinhaltet quaderförmige Sitzstufen, ein Wasserlauf mit Quellstein und vor allem viel Grünfläche. Das Projekt beläuft sich auf 45.000 Euro und bewegt sich damit am oberen Limit der dafür vorgesehenen Kosten. Ein Antrag auf Bezuschussung durch den Investitionsstock wurde beschlossen. Diese Förderung zielt insbesondere auf Einzelprojekte des Landes Rheinland-Pfalz ab. Bis zum Frühjahr wird mit einer Antwort gerechnet, danach soll mit dem Bau begonnen werden. Zudem forderte die SPD die Erneuerung der Sitzgelegenheiten entlang des Rheins: „Unter aller Sau“ seien die Bänke derzeit, kritisierte Ludger Witte für seine Fraktion. Konkret ging es um den Bereich zwischen Hafen und Schallecke, zwischen Friedhof und Rhein und zwischen Friedhof und Schallecke. (vku)