Kreis Germersheim Deutlicher Rückgang der Straftaten

Straftaten gehen zwar zurück, doch manche Delikte nehmen zu.
Straftaten gehen zwar zurück, doch manche Delikte nehmen zu.

Einen deutlichen Rückgang an Straftaten verzeichnen die Polizeiinspektionen Wörth und Germersheim für das zurückliegende Jahr. Insgesamt wurden 6788 Straftaten registriert – 639 weniger als im Jahr 2020. Die landesweite Aufklärungsquote bei Straftaten liegt derzeit bei 66,7 Prozent. Wörth liegt mit 66,5 Prozent nur minimal darunter, Germersheim mit 66,9 darüber.

Im Berichtsjahr im Dienstbezirk der Inspektion Germersheim gab es zwei Straftaten gegen das Leben – einmal wegen versuchten Mordes und ein Fall der fahrlässigen Tötung. Beide wurden aus polizeilicher Sicht aufgeklärt. In ersten Fall läuft derzeit die Verhandlung gegen den tatverdächtigen Ehemann des Opfers. In Bereich der PI Wörth ereignete sich kein solcher Fall, wobei dort hingegen Rohheitsdelikte im vergangenen Jahr stark zugenommen haben – ein Plus von 94 Fällen (20,5 Prozent) auf 553. Darunter fallen Körperverletzung, Nötigung, Bedrohung, Raub etc. Da in vielen Fällen sich Opfer und Täter kennen, ist die Aufklärungsquote entsprechend hoch 93,9 Prozent). Die PI Germersheim verzeichnete mit 794 Straftaten weniger Rohheitsdelikte (942 im Jahr 2020). Doch auch hier lag die Aufklärungsquote bei 91 Prozent.

Beide Statistiken sind demnächst auf den Internetseiten der Polizei Germersheim und der PI Wörth abrufbar.

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