Kreis Germersheim „Der Umzug darf auf keinen Fall sterben“

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Westheim will seinen kleinen, aber feinen Faschingsumzug behalten. Die FWG machte die Veranstaltung zum Thema, weil man wegen der vielen Absagen in der Umgebung eine verstärkte Teilnehmernachfrage in Westheim erkenne, so Susanne Graubau (FWG) in der Ratssitzung.

Überlaute Musik und mögliche Auseinandersetzungen forderten die Festlegung von Rahmenbedingungen. „Der Umzug darf auf keinen Fall sterben. Aber 100 Prozent Sicherheit kann man nicht gewährleisten“, sagte der zuständige Beigeordnete Stefan Leinenbach (FWG). „Meiner Meinung nach funktioniert dies mit den vorhandenen Vorgaben und Richtlinien“, entgegnete Alexander Dietz (SPD). „Man sollte die Personenzahl der Abschlussveranstaltung im Bürgerhaus reduzieren und dafür sorgen, dass im Umfeld keine Glasscherben herumliegen“, schlug Sascha Gießler (FWG) vor. „Es ist noch nie etwas Gravierendes passiert“, sprach Gerald Wambsganß (SPD) aus seiner Umzugserfahrung seit 1980. „Man kann nicht alles abdecken und sollte das nicht aufbauschen.“ Weil die Handhabe da sei, benötige man keine weiteren Vorgaben, so Inge Allbrecht (SPD). Der Rat einigte sich darauf, keine gesonderten privaten Sicherheitskräfte zu engagieren und wie bisher höchstens 30 Gruppen zuzulassen. Dabei sollen die, die bisher bereits dabei waren und nicht negativ aufgefallen sind, bevorzugt zugelassen werden. In der Buchenstraße 6 hat der Grundstückseigentümer einen 1,6 Meter hohen Zaun errichtet, um seinen Hund frei laufen lassen zu können. Der Bebauungsplan sieht nur 80 Zentimeter vor. Der Rat erteilte sein Einvernehmen und erwartet, dass der Zaun nicht so verändert wird, dass der Eindruck einer geschlossenen Mauer entstehen könnte. Auch für den Neubau einer Garage im Nachtigallenweg 14, die eine andere Dachkonstruktion als im Bebauungsplan vorgesehen, haben soll, wurde das Einvernehmen erteilt. Den Auftrag für den Bau zweier Garagen und das Herstellen der Hoffläche beim gemeindeeigenen Gebäude Holzmühlstraße 10 erhält für 15.000 Euro die Firma Webel, Schwegenheim. |ali

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