Kreis Germersheim Das Geld für große Pläne fehlt

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Erlenbach. Im diesem Jahr wird in der Gemeinde sparen angesagt sein, große Sprünge seien nicht möglich. „Jede zusätzliche Ausgabe muss vom Kreis genehmigt werden und es muss ein Kredit aufgenommen werden“, erklärt Ortsbürgermeister Klaus Bolz im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Erlenbach verfüge über keine freien Finanzmittel. „Es darf also nichts Unvorhergesehenes passieren“

Und so wird in diesem Jahr die Sanierung der Haynaer Straße als großes Projekt im Vordergrund stehen. Hier ist der Landesbetrieb Mobilität Speyer (LBM) für die Kosten der Sanierung der Straße zuständig. Die Kosten der Sanierung der Gehwege teilen sich die Bürger über die Beiträge zum Straßenausbau und die Gemeinde. Es soll in Abstimmung mit dem LBM versucht werden, die Gehwege an einigen Stellen zu verbreitern und die Bushaltestellen zu verlegen, sagt Bolz. Überlegt wird auch, ob zusätzliche verkehrsberuhigende Maßnahmen machbar sind. Die Straße und die Bushaltestellen sollen insgesamt sicherer werden. Ob die Sanierung der Haynaer Straße aber noch in diesem Jahr beginnt, hänge am LBM, sagt Bolz. Auf jeden Fall werde aber mit die Planung der Maßnahme schon jetzt begonnen. Zudem sollen bis Frühjahr einige defekte Stellen an Gehwegen im gesamten Ort repariert werden. Außerdem seien an eigen Stellen die Straßen sehr schlecht beleuchtet, sagt der Ortsbürgermeister. Die Straßenbeleuchtung sei schon vor einigen Jahrzehnten aufgestellt worden, damals habe man noch andere Vorstellungen gehabt, so Bolz. Wenn es die Finanzen zulassen, sollen in Abstimmung mit den Pfalzwerken noch einige zusätzliche Lampen aufgestellt werden. Wünschenswert wäre es, wenn Erlenbach noch ein neues Baugebiet ausweisen könnte. Beim gerade fertiggestellten Baugebiet seien von den 20 Grundstücken in kurzer Zeit so gut wie alle verkauft worden. „Der Bedarf ist groß“, so Bolz. Noch nicht fest steht, was mit dem gemeindeeigenen Gebäude in der Hauptstraße passiert. Hier sollte ein Dorftreffpunkt für Alt und Jung entstehen. Dies scheiterte aber letztendlich am Geld. Nicht nur deshalb wünscht sich Bolz für die kommenden Jahre eine entspanntere finanzielle Situation, um einfacher Planungen und Wünsche umsetzen zu können. (lnn)

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