Kreis Germersheim Das Denkmal zum deutsch-französischen Krieg

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Stadthistoriker und RHEINPFALZ-Mitarbeiter Ludwig Hans hat im Heimatbrief der Stadt Germersheim 2007 einen Beitrag zum Denkmal geschrieben. Demnach besteht der Unterbau des Denkmals aus Stufen von Weidenthaler Sandstein, auf denen ein Sockel aus „Kosaken-Steinen“, die man aus dem „badischen Gebirge“ bezogen hatte, ruhte. Die notwendigen Arbeiten zur Herstellung des „Unterbaus“ einschließlich der Fundamentierungsarbeiten führten Germersheimer Maurermeister aus. Der Oberbau des Denkmals wurde von Bildhauer Menges aus Kaiserslautern gefertigt, der dafür „Blieskastler Steine“ verwendete. Dieser bestand aus einem Mittelteil mit vier beschrifteten Mamortafeln mit vergoldeten Lettern, die unter anderem die Namen der gefallenen Soldaten aufwiesen. Vier Säulen tragen einen Aufbau, der für die damalige „Gründerzeit“ typische Verzierungen aufweist und unter anderem die Orte der Schlachten des Krieges (Paris, Sedan, Woerth, Amiens) nennt. Das Denkmal wird insgesamt bekrönt von einer Kuppel und einem darauf stehenden Löwen, der den Blick nach Westen richtet und den bayerischen Wappenschild entschlossen in seinen Tatzen hält. Wie historischen Bildansichten zu entnehmen ist, war das Denkmal in frühen Jahren von einem Zaun und einer kleinen Grünanlage umgeben. Bereits seit 1877 hatte sich der Veteranenverein um die Errichtung eines Denkmals bemüht, war jedoch erst rund zehn Jahre später mit seinem Ansinnen erfolgreich. Laut Quellen erhielt er am 31. Oktober 1887 die Genehmigung zur Errichtung. (lh/rhp)

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