Kreis Germersheim Daimler will bei Kantine sparen

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Daimler will jetzt auch am Essen sparen. Genauer gesagt: beim Kantinenpersonal im Mercedes Werk Wörth. Wie die Kosten in dem Bereich gesenkt werden sollen, steht indessen noch nicht fest. Die Mitarbeiter in der Kantine arbeiten schon länger als alle anderen, jetzt sollen sie wohl auch auf Geld verzichten.

Das sei ein leidiges Thema, sagt Thomas Zwick, der Betriebsratsvorsitzende des Werks auf Anfrage. Der Kantinenbereich sei (noch) nicht ausgelagert, die Mitarbeiter dort also bei der Daimler AG beschäftigt. Allerdings seien sie hinsichtlich der Arbeitszeit bereits schlechter gestellt als die übrigen Arbeitnehmer im Werk, da sie 39 statt 35 Stunden arbeiten. Was für Sparmaßnahmen genau Daimler plant, wisse er noch nicht, so Zwick. Dazu liefen gerade Gespräche auf Gesamtbetriebsratsebene. Deren Ergebnis dann vom Betriebsrat vor Ort umgesetzt und ausgestaltet werden müsse. Zwick rechnet damit, im Laufe der Woche mehr zu erfahren. Dann werde der Betriebsrat hier in die Diskussion mit den Beschäftigten einsteigen. Fest stehe aber: „Es soll billiger werden.“ Der Bereich solle wohl in eine GmbH umgewandelt werden. Die Mitarbeiter sollten aber weiter im Tarif bleiben. Möglich seien indessen Abstriche bei ihrer Erfolgsbeteiligung. Über die Gründe, warum Kostensenkungen ausgerechnet in diesem Bereich erreicht werden sollen und welche Maßnahmen dazu geplant seien, schweigt sich Daimler auf RHEINPFALZ-Anfrage aus. Ebenso zu der Frage, wie viele Mitarbeiter überhaupt von den Sparplänen betroffen seien. Zum Thema Auslagerung hieß es lediglich, „grundsätzlich ist die Frage, welche Aufträge fremd vergeben werden und was selbst gemacht wird, eine ureigene unternehmerische Entscheidung“. (fex)

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