Wörth CDU unterstützt FWG-Kandidat Weiß bei Stichwahl um Bürgermeisteramt
Die Wörther CDU unterstützt Steffen Weiß von der FWG am 26. November bei der Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung des Stadtverbands und der Stadtratsfraktion hervor. Der eigene Kandidat Peter Pfaff habe bei der Wahl am Sonntag zwar mehr als 30 Prozent der Stimmen erhalten. „Für einen von zwei Herausfordern unter drei Kandidaten ist das ein hervorragendes Ergebnis“, heißt es in der Erklärung. Die Stichwahl sei damit allerdings „wenn auch knapp, leider verfehlt worden“, bedauern die Christdemokraten. Dennoch sehe sich die CDU in ihrer Einschätzung bestätigt, dass „die Wähler einen Wechsel im Amt wollen“. Fast zwei Drittel von ihnen hätten sich im ersten Wahlgang für einen anderen Bürgermeister als den Amtsinhaber ausgesprochen. Ein solches Ergebnis könne nicht mit der Wahlbeteiligung „schöngeredet“ werden. In der Mitteilung der CDU heißt es weiter: „Eine Beteiligung von 47 Prozent sind für eine solche Wahl eine vergleichsweise hohe Quote.“ Die sei in der Regel bei Bürgermeisterwahlen leider nur dann besser, wenn sie mit anderen Wahlen verbunden werden könne. So wie das 2016 mit der Landtagswahl möglich gewesen sei.
Die CDU spreche sich bei der Stichwahl für Steffen Weiß aus. Der Herausforderer war viele Jahre auch in der CDU tätig und ist politikerfahren, vor allem sei er aber lern- und kompromissfähig. Er stehe für einen Politikwechsel an der Stadtspitze. Wer den wolle, dürfe sich nicht darauf verlassen, dass andere dafür sorgten, schreibt die CDU in ihrer Pressemitteilung. Deshalb rufe die CDU dazu auf, wählen zu gehen. „Dann sollte auch der letzte Zweifler erkennen, dass dem Amtsinhaber nicht nur im Stadtrat, sondern noch mehr in der Bevölkerung der Rückhalt fehlt.“ Aus diesem Grunde wünsche sich die CDU eine noch bessere Wahlbeteiligung als im ersten Wahlgang. Die CDU wolle einen Politikwechsel. Das bedeute: weg von der Profilierung eines Einzelnen hin zu einer respektvollen und fairen Zusammenarbeit mit den Gremien. Dabei dürfe nur das Wohl der Stadt und allen, die hier leben, im Mittelpunkt stehen, meinen die Wörther Christdemokraten.