Kandel Balkonkraftwerke: Zähler zeigt an, wieviel Förderung übrig ist

So kann ein Balkonkraftwerk aussehen.
So kann ein Balkonkraftwerk aussehen.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Balkonkraftwerk anzuschaffen, der sollte sich beeilen. In der VG Kandel wird der Kauf mit einem Zuschuss in Höhe von 200 Euro gefördert.

Nur einmal pro Haushalt oder Wohneinheit allerdings, wobei eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen nicht zulässig ist. „Die förderfähige Anlage muss ab dem 1. Januar 2025 neu gekauft und errichtet worden sein. Entscheidend hier ist das Kauf- oder Rechnungsdatum. Anlagen, deren Rechnungsdatum vor dem 1. Januar 2025 liegt, sind nicht förderfähig.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Balkonkraftwerk anzuschaffen, der sollte sich beeilen. Vor allem, wer in der Verbandsgemeinde Kandel wohnt. Denn hier wird der Kauf durch einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro je Anlage gefördert. liegt, sind nicht förderfähig. Alle Anlagenkomponenten müssen fachgerecht installiert und angeschlossen werden, sowie den einschlägigen nationalen und internationalen Normen entsprechen und das DGS Siegel besitzen“, heißt es in der Vorlage zur jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Kandel, bei der diese Förderung im Rahmen des KIPKI-Programmes einstimmig beschlossen wurde.

KIPKI ist die Abkürzung für das „Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation“. Mit ihm fördert die Landesregierung Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in den Kommunen. Wer sich ein Balkonkraftwerk bis zu einer maximalen Wechselrichterleistung von 800 Watt anschaffen und damit über die Solarenergie eigenen Strom erzeugen und verwenden möchte, der benötigt nur vier Dokumente: ein ausgefülltes Antragsformular, einen Kaufbeleg oder die Rechnung, die Bestätigung der Registrierung im Marktstammdatenregister und ein Foto der installierten Balkonkraftanlage.

Das erforderliche Antragsformular wird auf der Homepage der Verbandsgemeinde Kandel (www.vg-kandel.de) hinterlegt. Allerdings gilt auch hier das „Windhundprinzip“. Wer zuerst beantragt, bekommt eine Förderung, solange Mittel hierzu bereitstehen. Informationen darüber, wie viele Anlagen noch gefördert werden können, gibt ein Zähler, der auf der Homepage ebenfalls eingebaut wird. Hier kann man ablesen, ob es sich noch lohnt, einen Antrag einzureichen.

Nähere Informationen erteilt der Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Kandel, Dominik Hasselwander unter Telefon 07275 960210 oder per Mail an dominik.hasselwander@vg-kandel.de .

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