Winden Bürgermeisterwahl: Urne mit bayrischem Wappen

Windens Ortsbürgermeister wirft seinen Stimmzettel in die nostalgische Wahlurne, über die seine Beigeordnete Nadja Renz kritisch
Windens Ortsbürgermeister wirft seinen Stimmzettel in die nostalgische Wahlurne, über die seine Beigeordnete Nadja Renz kritisch wacht.

Am Sonntag wurde der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kandel gewählt. In Winden war das Bürgerhaus für diesen Tag bereits anderweitig vergeben. Das Wahllokal wurde deshalb gegenüber, im evangelischen Gemeinderaum, eingerichtet. In dem Gebäude befand sich in früheren Jahren das Rathaus der Gemeinde, ehe in den 1950er-Jahren das heutige Rathaus in der Hauptstraße erworben werden konnte. Das Bürgerhaus in der Raiffeisenstraße diente damals noch als Schulhaus.

Und wenn schon etwas Nostalgie angesagt war, dann wollte Windens Ortsbürgermeister Stefan Moschko auch die alte Wahlurne zum Einsatz bringen, auf der noch heute das bayerische Königswappen zu erkennen ist. Diese Urne wurde übrigens kürzlich erst im Keller des Anwesens entdeckt und für die Bürgermeisterwahl vorbereitet. Aber keine Angst: Winden möchte nicht zur Monarchie zurück und stellt auch keinen Antrag, dem Bundesland Bayern beitreten zu dürfen. Nur etwas Nostalgie eben, auf die der eine oder andere Wähler bei seiner Stimmabgabe aufmerksam wurde.

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