Wörth RHEINPFALZ Plus Artikel Anwohner hören Explosion: Drei Autos fangen Feuer im Waldgebiet

Bei einem der Autos soll es sich um ein Hybridauto gehandelt haben.
Bei einem der Autos soll es sich um ein Hybridauto gehandelt haben.

Eine schwarze Rauchsäule stand am Samstag gegen 12.15 Uhr über dem Waldgebiet zwischen dem Badepark Wörth und der Bahnstrecke von Wörth nach Kandel. Der Grund: Drei dort geparkte Autos brannten.

Neben den Feuerwehren der Stadt Wörth sowie die Feuerwehr Kandel, waren auch Polizei und Sanitäter im Einsatz. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Eine Brandursache war am Samstag noch nicht zu erfahren.

Einsatzleiter Alexander Mieger Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wörth, berichtet, dass bei seinem Eintreffen zwei Autos in Vollbrand standen. Die Rauchsäule war weiträumig sichtbar. Die Flammen griffen auf ein drittes Auto sowie auf den Bahndamm sowie die angrenzende Waldfläche über, weshalb direkt die Alarmstufe hochgesetzt wurde. Zwei Autos brannten komplett aus.

Anwohner berichten von Explosion

Bei einem dieser Autos wurde eine Hybridtechnik vermutet, bei der die Batterie thermisch reagiert, weshalb Unterstützung durch eine Fachfirma hinzugeholt wurde. Es handelte sich letztendlich aber um ein Diesel-Fahrzeug. Das dritte Auto wurde durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen, brannte jedoch nicht aus. Anwohner aus dem gegenüberliegenden Wohngebiet berichteten von einer lauten Explosion bei einem der Autos. Dies konnte die Feuerwehr jedoch nicht bestätigen. Vermutet wird, dass hier das Platzen von Autoreifen gehört wurde.

Die Autos wurden teils durch das Feuer komplett zerstört.
Die Autos wurden teils durch das Feuer komplett zerstört.

Bahnlinie zeitweise gesperrt

Um die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren zu schützen, wurde kurzfristig die Bahnstrecke zwischen Wörth und Kandel gesperrt (Strecke Karlsruhe – Neustadt/Weinstraße). Die Strecke wurde später wieder freigegeben. Die Züge fuhren noch eine Weile mit geringerer Geschwindigkeit an diesem Bereich vorbei.

Riesige Rauchwolken stiegen in den Himmel.
Riesige Rauchwolken stiegen in den Himmel.

Der Betrieb im Badepark war nicht beeinträchtigt. Laut der Betriebsleiterin Tanja Gerloff befanden sich zur Zeit des Brandausbruchs über 3150 Menschen auf der Freizeitanlage. Zu diesem Zeitpunkt waren die nahe gelegen Parkplätze alle gefüllt, weshalb wohl einige Autofahrer ihr Fahrzeug unerlaubt entlang des Fußweges zur Stadtbahn-Haltestelle Badepark parkten. So wurden im Badepark nicht nur die drei ausgebrannten Autos ausgerufen, sondern auch die anderen Autos in diesem Bereich. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um die vom Feuer zerstörten und in Mitleidenschaft gezogenen Autos.

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