Kreis Germersheim Überquerungshilfe und neues Kirchplatz-Pflaster

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In der Luitpoldstraße in Wörth wird im Bereich der Kirche St. Ägidius eine Überquerungshilfe in Form einer Mittelinsel gebaut. Der Kirchplatz wird umgestaltet. Mit diesen Themen beschäftigte sich der Ortsbeirat Wörth in seiner vergangenen Sitzung am Mittwoch. Die Planungen wurden laut Stadtverwaltung Ende März mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) abgestimmt.

Geklärt werden muss noch, welches Pflaster um die Kirche verwendet wird und wie das Brückengeländer über die Heilbachbrücke gestaltet werden soll, die ebenfalls neu gebaut wird. Um Platz für die Überquerungsinsel zu schaffen – sechs Meter lang soll sie werden - , muss die Straße in diesem Bereich verbreitert werden. Der Kirchplatz wird entsprechend kleiner. Die gemauerte Bushaltestelle kommt weg. Vermutlich wird die Haltestelle verlegt. Es werde aber auch geprüft, ob in diesem Bereich überhaupt eine Bushaltestelle gebraucht wird, erklärte Peter Hoff von der Bauverwaltung. Poller sollen Kirchplatz und Straßenraum zukünftig voneinander trennen. Zwischen dem neuen Wohn- und Geschäftshaus und der Kirche sollen Parkplätze entstehen. Im Rat vorgestellt wurden die Planungen zum ersten Mal im Oktober 2015 (wir berichteten). Bereits in wenigen Wochen sollen sich die Ortsbeiräte einen Eindruck von den möglichen Pflaster-Varianten machen können. Entsprechende Testflächen sollen ausgelegt werden. Entschieden wird zwischen einem antik-angehauchten Pflaster und einem modernen. „Das moderne würde dann eher zur Kirche passen“, deutete Hoff seine persönliche Präferenz an. Da sich die Ratsmitglieder zum Brückengeländer kein Urteil anhand von Zeichnungen erlauben wollten, werden nun Fotos der zur Option stehenden Möglichkeiten digital an sie verschickt. Die Neugestaltung des Areals wird behindertengerecht erfolgen – mit Rampen anstatt Treppen. Als Besucher der Ortsbeiratssitzung machte Bernhard Schweickert, einer der Kandidaten um das Bürgermeisteramt bei der letzten Wahl, seinem Ärger Luft. Seiner Meinung nach sei eine Mittelinsel an dieser Stelle die falsche Lösung. Er plädierte weiterhin für eine Ampellösung. Eine Ampel wird jedoch vom LBM abgelehnt (wir berichteten). Außerdem kritisierte er die Breite der Bürgersteige. Gerne hätte er dort eine Verbreiterung gesehen. Eine weitere Teilnehmerin der Sitzung äußerte Sorgen, dass die Mittelinsel nicht groß genug sein könnte, wenn mehrere Kinder gleichzeitig mit ihren Fahrrädern oder Eltern mit Kinderwagen die Straße überqueren wollen. Peter Hoff und Ortsvorsteher Roland Heilmann versicherten daraufhin, dass durch die maximal herauszuholende Flächennutzung in diesem Bereich keine Probleme zu befürchten seien. Noch im Sommer sollen die Aufträge für die Maßnahme vergeben werden. (mb)

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