Kreis Bad Duerkheim Weinbar in der „Kanne“
Das Traditionshaus „Zur Kanne“ in Deidesheim macht heute Abend um 18 Uhr wieder seine Tür auf. Mit farblich leicht veränderter Fassade, die mit dem Denkmalschutzamt abgestimmt wurde, und der Bezeichnung „Dr. Bürklin-Wolf Weinbar und Vinothek“ geht die Besitzerin Bettina Bürklin von Guradze, Chefin des Wachenheimer Weinguts Bürklin-Wolf, einen neuen Weg. Künftig soll es im „kulinarischen Mekka“ Deidesheim auch für „vinophile Liebhaber und Kenner“ einen Treffpunkt geben.
„Wir freuen uns, jetzt in Deidesheim in unserer Kanne die Vielzahl unserer aktuellen und gereiften Rieslinge anbieten zu können“ sagt von Guradze. Von 11 bis 23 Uhr sollen Weinbar und Vinothek künftig geöffnet sein. Dienstags und mittwochs sind die Ruhetage. Beraten werden die Gäste von Sommelier Thomas Glas (29), der sich nach einer Ausbildung als Hotelfachmann im Benen-Diken-Hof in Keitum auf Sylt in namhaften Häusern zum Chefsommelier qualifiziert hat. Dazu gehörten das „Tantris“ und „Shane`s Restaurant“ in München und das Hotel Tannenhof in St. Anton am Arlberg. Thomas Glas möchte, dass sich die Gäste wohlfühlen und erleben, welche Qualität reife Rieslinge haben. Er bietet vornehmlich Weine aus den Kellern von Dr. Bürklin-Wolf an, aber auch französische Rotweine, Champagner und Weine von befreundeten Winzern aus Italien, Österreich und Deutschland. „Man kann bei uns auch einen Kaffee und Espresso trinken sowie Flaschenbier, Brände oder Gin Tonic genießen“, fügt Glas hinzu. Zu den kleinen Happen zählen unter anderem Käse aus dem Elsass und Schinken aus Italien. Stammgäste werden trotz kleinerer Umbauten im Inneren der Kanne Vieles wiedererkennen. Die ehemalige Geißbockstube ist zur Vinothek geworden, wo man im Angesicht des heiligen Urban Weine verkosten und kaufen kann. I n der Weinstube befindet sich jetzt die Weinbar. Auf Vorschlag der Architekten aus Stuttgart, Martin und Stefanie Naumann, setzt auch Basalt in den Räumen optische Akzente. Im kommenden Jahr soll der Innenhof wieder genutzt werden. Die Fenster wirken jetzt größer und heller. „Man soll abends durchaus sehen, wer da sitzt und sich dazugesellen können“, sagt Bürklin-von Guradze. Im Inneren blickt man in die klimatisierte Schatzkammer. |stgi