Kreis Bad Duerkheim Wahlkampf wie Weinfest

„Über-den-Wolken-Lied“: Christoph Glogger, Isabel Mackensen und Bertram Senft (v li).
»Über-den-Wolken-Lied«: Christoph Glogger, Isabel Mackensen und Bertram Senft (v li).

Isabel Mackensen, Bundestagskandidatin der Sozialdemokraten für den Wahlkreis Neustadt-Speyer und die Genossen aus Dürkheim veranstalteten am Donnerstagabend ein Musikfestival im Alten Weingut am Maxbrunnen. Potentielle Wähler und andere politisch Interessierte hatten Gelegenheit, mit der SPD-Kandidatin in lockerer Atmosphäre, bei Schorle und Bratwurst, ins Gespräch zu kommen. Die Dürkheimer Bands „Morning Reverb“ und „Mr. Pfälzer Schorle“ sowie Lokalmatador „Edsel vun de Anonyme Giddarischde“ sorgten für Stimmung.

Keine Parolen, keine langen Reden. Der Wahlkampfabend sollte, so Bertram Senft, Hauptorganisator der Veranstaltung, ein etwas anderes Format haben. Livemusik, pfälzische Mundart und persönliche Begegnungen mit Isabel Mackensen standen deshalb im Zentrum. Schätzungsweise 250 Menschen folgten der Einladung in den ehemaligen Winzerhof. Politische Schwerpunkte skizzierte Mackensen auf der Bühne kurz im lockeren Plauderton und im Winzerkittel. Ihr Wahlslogan „Die Pfalz im Herzen, die Menschen im Blick“, deute bereits darauf hin, so Mackensen, dass sie als Sozialdemokratin die Menschen in ihren jeweiligen Lebenssituationen ernst nehme und ihr das Soziale wichtig sei. Das musikalische Programm eröffnete die junge Dürkheimer Nachwuchs-Coverband „Morning Reverb“ mit dem Song „Treasure“ von Bruno Mars. Pfälzer Mundartgedichte von Arnold Biedermann leiteten über zu Rock in Pfälzer Mundart und der Dürkheimer Band „Mr. Pfälzer Schorle“. Eineinhalb Stunden später ähnelte die Atmosphäre schon einem Weinfest, die Gäste sangen mit. „Berti und der Bürgermeister“ alias Bertram Senf und Christoph Glogger konnten mit einem gut eingestimmten Publikum „Über den Wolken“ und „Heute hier morgen dort“ schmettern. Die „Anonyme“ wirkten als ein Publikumsmagnet. Junge Erstwähler und ältere Bürger kamen aber sehr wohl, um sich politisch zu informieren. So wie Uta Barth und ihr Gatte. Ihre Wahlentscheidung sei noch offen. Eine angehende Studentin aus Bad Dürkheim interessiert sich aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit für die SPD und glaubt, dass „wir langsam einen Wechsel brauchen“.

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