Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Wachenheimer Wandermarathon: Stundenlang über Stock und Stein

Gutes Schuhwerk ist sinnvoll: Schließlich sind die Wanderer zum Teil etwa zehn Stunden unterwegs.
Gutes Schuhwerk ist sinnvoll: Schließlich sind die Wanderer zum Teil etwa zehn Stunden unterwegs.

Eine 42-Kilometer-Strecke steht den Teilnehmern des vom Pfälzerwald-Verein organisierten Wandermarathons bevor. Am Samstag, 18. Juni, geht die Veranstaltung bereits zum fünften Mal über die Bühne.

Normalerweise wird parallel zum Burg- und Weinfest gewandert. Das wurde wegen Straßenbauarbeiten an der B271 abgesagt. Aber das soll die Vorfreude der Teilnehmer nicht trüben. Die Veranstalter legen viel Wert darauf, die Wanderung, die wahlweise in der Halb- oder Vollmarathondistanz absolviert werden kann, auf wechselnden Strecken zu organisieren. „Wir haben auch in diesem Jahr eine Route ausgesucht, die auf naturnahen Wanderwegen und Pfaden durch landschaftlich reizvolle Regionen führt“, berichtet Kurt Bier vom Pfälzerwald-Verein.

Die Teilnahmegebühr von zehn Euro wird bei der Anmeldung entrichtet und beinhaltet eine kleine Verpflegung und eine Urkunde. Die Anmeldung erfolgt vor dem Start auf dem Stadtplatz am Rathaus.

Die Strecke, die ausgeschildert ist, führt nach dem Start – für den Vollmarathon von 7 bis 8.30 Uhr, für den Halbmarathon von 7 bis 10 Uhr – zunächst zum Weißen Stich. Wer sich für die kürzere Strecke angemeldet hat, wandert von dort über den Stabenberg zum Parkplatz Mühltal, um dann das Ziel auf der Wachtenburg zu erreichen. Wer die volle Distanz bewältigen möchte, wird vom Weißen Stich über die Sieben Wege zum Saupferch geführt. Zur Wachtenburg werden die etwas ambitionierteren Wanderer über den Weißen Stein und drei Eichen geleitet. „Eigentlich sollte das Ziel wieder am Stadtplatz sein. Da es dort aber keine Weinfeststimmung geben wird, enden die Wanderungen auf der Wachtenburg“, sagt Bier. Dort könne man sich besser von den Anstrengungen erholen. „Denn man darf nicht vergessen, dass beim Marathon mit einer Wanderzeit von etwa zehn Stunden zu rechnen ist. Da hat man sich eine schöne Belohnung verdient“, ergänzt Bier. Für den Halbmarathon müsse man etwa vier bis fünf Stunden kalkulieren. Aber auch während der Wanderungen gibt es Gelegenheit, sich an Kontrollpunkten mit Obst, Müsli-Riegeln und Wasser zu versorgen. Die Organisatoren bitten darum, einen Trinkbecher mitzubringen. Die Urkunden werden nach der Zielankunft ausgehändigt.

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