Gegenüber
„Wachenheimer Bu“ ist neuer Bauhofleiter
Christian Klug ist ein waschechter „Wachenheimer Bu“ und hat seit dem 1. November die Leitungsposition des Bauhofs inne. Nachdem er bereits ein Jahr die Position des Stellvertreters übernommen hatte, war er schon seit dem 1. Juli als Vertretung des damals erkrankten Daniel Dobrodinsky kommissarisch im Amt.
Der gelernte Schreiner war nach der Ausbildung zunächst für ein Jahr im Klärwerk beschäftigt und ist seit 18 Jahren eine feste Größe im Team des Bauhofs. „Dort habe ich von der Pike auf alles gelernt und in allen Abteilungen gearbeitet“, berichtet der 38-Jährige, dem der neue Job viel Spaß mache, weil er ihn auch mit „viel Herzblut“ ausübe. Er hat zwei Kinder im Alter von zwölf und 19 Jahren und wohnt im eigenen Haus in der Bahnhofstraße.
In Wachenheim etwas bewegen
Viel habe er vom ehemaligen Bauhofleiter Christian Weitzel gelernt, der ihn überall mit hingenommen habe. „Der Reiz meiner Aufgabe besteht darin, dass ich in Wachenheim etwas bewegen und bewirken kann“, sagt Klug, der seinen Heimatort wie seine Westentasche kennt und bei seinen Rundgängen immer wieder Dinge sieht, die in Arbeitsaufträgen für sein zehnköpfiges Mitarbeiterteam münden. So wolle er beispielsweise die Spielplätze auf Vordermann bringen und die Grünanlagen mit Pflanzen und Stauden bestücken. Damit soll auch den Insekten und Kleinstlebewesen mehr Entfaltungsmöglichkeiten gegeben werden. Außerdem wolle er sich vehement dafür einsetzen, dass wieder ein Bokimobil angeschafft werde. Dabei handelt es sich um ein universell einsetzbares Kommunalfahrzeug, das unter anderem auch für Arbeiten auf dem Friedhof benutzt werden kann. „Das alte Fahrzeug ist leider nicht mehr einsatzbereit und eine Ersatzbeschaffung ist für den Bauhof dringend erforderlich“, sagt Klug. Angesichts der winterlichen Verhältnisse, die vor Weihnachten Einzug gehalten haben, versichert er, dass genügend Streusalz vorhanden sei und der Räumdienst auch schon in den Startlöchern stehe.
Klug steht daheim gerne am Herd
Entspannung findet Klug beim Geocaching. „Ich reise da durch ganz Deutschland, bin in der Natur und kann mal richtig abschalten“, erklärt Klug, der aber auch oft im Pfälzerwald vor der Haustür anzutreffen ist und dies auch als Ausgleich für seine Tätigkeit sieht, die er überwiegend im Büro wahrnehmen muss. Außerdem drückt der FCK-Fan dem Verein die Daumen für den Aufstieg. Früher war Klug beim TuS Wachenheim, in Gönnheim, Friedelsheim und Niederkirchen selbst am Ball und trainierte auch Jugendmannschaften.
Gerne steht Klug auch in seiner Freizeit am Herd. Er liebe es, daheim für das leibliche Wohl der Familie zu sorgen, sagt Klug.