Kreis Bad Duerkheim Wachenheim: Verbandsgemeinderat über Nachhaltigkeit, Abwasserwerk und Vergaben

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Das Haus in der Burgstraße, in dem Sozialwohnungen untergebracht sind, wird erst abgerissen, wenn klar ist, wie es an der Stelle weitergehen kann. Das sagte Verbandsbürgermeister Torsten Bechtel (CDU) in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am Donnerstag.

Eine Wachenheimerin hatte wissen wollen, wie weit der Neubau von Sozialwohnungen gediehen sei. Planung und Grundstück seien da, es gehe noch um die Kosten von 1,6 Millionen Euro, antwortete Bechtel.

Dem Antrag der FDP-Fraktion, in den Beschlussvorlagen für den Verbandsgemeinderat Nachhaltigkeitsnachweise als festen Bestandteil aufzunehmen, folgte der Rat, aber nur bei Investitionen ab einer Summe von 50.000 Euro. Generell einen Nachhaltigkeitsnachweis zu führen, sei ein „Bürokratie-Aufbau“, war man sich bei der CDU einig. Bei wichtigen Entscheidungen, messbare Grundlagen für die Nachhaltigkeit eines Projektes zu haben, sei ein wichtiges Kriterium, fand Heike Ditrich (FWG). Er wehre sich dagegen, bei jeder Position die Nachhaltigkeit zu prüfen, sagte Hans-Jürgen Häfner (SPD). Es gehe auch darum, Beschlussvorlagen „besser zu gestalten“, weil das Thema Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil bei Entscheidungen des Verbandsgemeinderates sei, verteidigte Andreas Berger (FDP) den Antrag.

Das Abwasserwerk wird zum Eigenbetrieb

Der Rat vergab am Donnerstag die Elektroplanung für die Erweiterung der Grundschule Friedelsheim-Gönnheim für knapp 20.000 Euro an eine Frankenthaler Firma. Das entspreche den im Plan vorgesehenen Kosten, erläuterte Bechtel. Das Planungsbüro Guhmann erhielt den Auftrag für die weitere Planung für gut 67.000 Euro brutto. Er sei zuversichtlich, dass die Bausumme für die Erweiterung der Grundschule eingehalten werden kann.

Das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde hat im Jahr 2018 einen Jahresgewinn von 191.000 Euro eingefahren. Weil 2018 ein trockenes Jahr war, verzeichnete das Abwasserwerk dank des erhöhten Wasserverbrauches Mehreinnahmen.

Ab dem nächsten Jahr bekommt das Abwasserwerk die Organisationsform eines Eigenbetriebes. Zum Werkleiter wurde Dirk Bergner bestellt, zu seinen Stellvertretern Werner Reinhardt (kaufmännisch) und Klärmeister Aaron Kreis (technisch).

Neuer Vorsitzender des Forstzweckverbandes Mittelhaardt ist der Deidesheimer Bürgermeister Manfred Dörr, Bechtel ist sein Stellvertreter.

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