Kreis Bad Duerkheim RHEINPFALZ Plus Artikel Wachenheim: Positives Echo auf Klimaschutzkonzept

Elektromobilität sei nur sinnvoll, wenn Erneuerbaren Energien genutzt werden, so Bürgermeister Bechtel.
Elektromobilität sei nur sinnvoll, wenn Erneuerbaren Energien genutzt werden, so Bürgermeister Bechtel. Foto: dpa

Positiv bewerten die Fraktionen im Wachenheimer Stadtrat das Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde. Neu in dem Gremium ist Petra Herriger (Grüne), die für Beigeordnete Sonja Teschner nachrückt.

Teschner hatte aufgrund ihrer neuen Aufgabe ihre Stadtratsmandat abgegeben. Das Klimaschutzkonzept sei für alle Orte der Verbandsgemeinde bedeutsam, hob Bechtel hervor. Der Verbandsgemeinderat habe auch grünes Licht für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers im nächsten Jahr gegeben, informierte er. Diese Stelle wird drei Jahre lang mit 65 Prozent der Kosten gefördert.

Wie sich Strom sparen mit E-Autos vertrage, wollte Dorothea Geibel (FWG) wissen. Das mache nur Sinn mit Erneuerbaren Energien und die stelle man in Wachenheim zur Verfügung, antwortete Bechtel. Die Fraktion der Grünen vermisste „eine konkrete Zielsetzung“ in dem Klimaschutzkonzept. In dem Konzept stünden 28 ganz konkrete Maßnahmen, die man jetzt so schnell wie möglich angehen sollte, antwortete Marcus Scholz (CDU), konkrete Zielsetzungen müssten aus dem Rat kommen. Man müsse pragmatisch denken und die Leute mitnehmen, forderte Arnold Nagel (FWG). Die energetische Sanierung von Gebäuden sei teuer, das gehe nicht ohne Zuschüsse von Land und Bund, meinte er. Wachenheim sollte hier Vorreiter sein. Man sei dabei, die ersten Schritte beim Klimaschutz zu gehen, man habe eine Bestandsaufnahme und alle Einwohner seien aufgefordert, die Maßnahmen ernst zu nehmen, sagte Hans-Jürgen Häfner (SPD). Die Grünen zogen ihren Antrag auf die Selbstverpflichtung der Stadt zu Nachhaltigkeit, Klima-, Umwelt und Artenschutz zurück.

„Vinothekenleuchten polarisiert“

Mit dem Antrag der Vinothek Pfalzweiße 1998 den Marktplatz im März nächsten Jahres für ihr „Vinothekenleuchten“ nutzen zu dürfen, soll sich der Fremdenverkehrsausschuss befassen, beschloss der Rat, da die Veranstaltung im vergangenen Jahr „sehr polarisiert“ habe. Einig war man sich, dass man zusammen mit den Anliegern nach einer einvernehmlichen Regelung suchen sollte.

Dass die Rechnungsprüfung der Stadt Wachenheim vom Rechnungsprüfungsausschuss vorgenommen und kein externes Büro damit beauftragt werde, habe der Stadt bislang 200.000 Euro gespart, hob der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses Scholz beim Vorstellen des Prüfberichtes hervor. Am 26. Oktober soll eine große Pflanzaktion auf der Schwimmbadwiese stattfinden. Er sei mit der Besitzerin über den Kauf eines Grundstückes für die Pfadfinder für 22.500 Euro einig geworden, unterrichtete Bechtel den Rat.

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