Kreis Bad Duerkheim Wachenheim: Manfred Bühler soll Erster Beigeordneter werden

Manfred Bühler (FDP) wird bei der Wahl auch von CDU und SPD unterstützt.  Foto: BUEHLER
Manfred Bühler (FDP) wird bei der Wahl auch von CDU und SPD unterstützt.

In der Stadt Wachenheim wird es zukünftig drei Beigeordnete geben. Gewählt werden sollen sie in der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am Donnerstag, 19.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses der Verbandsgemeinde. Zur Wahl des Ersten Beigeordneten werden wahrscheinlich zwei Bewerber antreten.

Sicher ist die Kandidatur von Manfred Bühler (FDP). Auch die FWG will wahrscheinlich einen Kandidaten benennen. Zwischen CDU, FDP und SPD gebe es eine Vereinbarung, teilt Walter Disteldorf, der erneut Sprecher der CDU-Fraktion ist, auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Diese beinhalte, dass die Wahl von Bühler zum Ersten Beigeordneten unterstützt wird. Die CDU stellt acht Ratsmitglieder, die SPD zwei. Zusammen mit dem FDP-Mann ist damit eine knappe Mehrheit in dem aus 20 Personen bestehenden Rat gesichert. Bühler habe in der vergangenen Wahlperiode gute Arbeit im Rat geleistet, lobt Disteldorf.

Eigentlich stehe der FWG, die mit vier Sitzen eine der beiden zweitstärksten Fraktionen im Rat ist, das Amt des Ersten Beigeordneten zu, sagt die FWG-Vorsitzende Dorothea Geibel. Die FWG habe keine Koalition oder sonstige Vereinbarung mit einer der anderen Gruppierungen des Rates getroffen. Es sei „angedacht“ für das Amt des Ersten Beigeordneten einen Bewerber zu stellen. „Ich glaube an die Demokratie und an die freie Meinungsbildung der Ratsmitglieder“, sagt Geibel.

Sonja Teschner wird von den Grünen als Zweite Beigeordnete vorgeschlagen, das teilt sie auf Anfrage mit. Wie die Vertreter der anderen Gruppierungen berichtet auch Teschner, dass es in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche geführt wurden. „Wir haben uns aber explizit aus Personalangelegenheiten herausgehalten und auf keinen Handel eingelassen“, betont Teschner.

Der CDU sei von den Grünen und der SPD signalisiert worden, dass beide Parteien einen Beigeordneten stellen möchten, berichtet Disteldorf. Offen sei noch, welche Partei den Zweiten und welche den Dritten Beigeordneten stellen wird. Die CDU werde diese Kandidaturen unterstützen. Bei der SPD werde noch beraten, so Vorsitzender Jürgen Rohr.

Damit es möglich ist, drei Beigeordnete zu wählen, muss die Hauptsatzung der Stadt geändert werden, in der derzeit nur zwei Beigeordnete vorgesehen sind.

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