Kreis Bad Duerkheim
VG Wachenheim: Stadtradler haben 40.000 Kilometer in den Beinen
Bei der Bilanz der Verbandsgemeinde Wachenheim nach den Stadtradelwochen, die vom 14. August bis zum 3. September stattgefunden haben, zog Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) eine durchweg positive Bilanz.
132 Radelnde, die sich auf 14 Teams aufteilten, haben im Aktionszeitraum knapp 40.000 Kilometer „erstrampelt“ und damit den Ausstoß von etwa fünf Tonnen CO2 vermieden. Damit hatte jeder Einwohner der VG Wachenheim durchschnittlich 3,8 Kilometern in den Beinen, was hinter Bad Dürkheim den zweiten Platz bei den Kommunen im Landkreis bedeutete.
Radwege nicht alle in gutem Zustand
In seinem Dank an die fleißigen Radler hob der Bürgermeister insbesondere die „Bike-to-work-Tour“ hervor, die von Wachenheim startend über Friedelsheim, Gönnheim und Ellerstadt, die Beschäftigten zu ihren Arbeitsplätzen nach Mannheim und Ludwigshafen führte. Dabei sei auch deutlich geworden, dass sich nicht alle Radwege in einem perfekten Zustand befänden, sondern durch geeignete Maßnahmen optimiert werden müssten. Ein Maßnahmensteckbrief für die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur in der Verbandsgemeinde wurde dem Bürgermeister im Namen der Wachenheimer Radfahrenden von Klemens Gröger übergeben.
Team „Kette rechts“ liegt am Ende vorne
Den ersten Platz in der Teamwertung sicherten sich die Radler vom Team „Kette rechts“, die mit 16 Fahrern insgesamt 8495 Kilometer zurücklegten, was einer pro Kopf-Leistung von 531 Kilometern entsprach. Platz zwei ging an das Team „Bella Bici“. Sieben Radler brachten es pro Kopf auf 610 Kilometer und schafften zusammen 4269 Kilometer. Die Bronzemedaille sicherten sich die 28 Pedalisten vom Team „Rückenwind-bergab“, die im Schnitt 142 und insgesamt 3970 Kilometer auf dem Tacho hatten. In der Einzelwertung ging die Goldmedaille an Andreas von Marwick, der am Ende unglaubliche 1812 Kilometer in den Beinen hatte und somit 257 Kilogramm CO2 eingespart hat. Nick Stowasser mit 990 Kilometern und 140 Kilogramm eingesparten CO2 sowie Roland Ulmer mit 972 Kilometern und 133 Kilogramm CO2 komplettierten das Podium. Für jeden Radler gab es zur Belohnung einen Stoffbeutel, der mit Nudeln und einem Kochlöffel gefüllt war, um sich für die nächsten Touren mit den nötigen Kohlehydraten zu versorgen. Um die Orientierung bei den Ausfahrten nicht zu verlieren, wurde eine Radlerkarte für die Pfalz dazugelegt. Für die 15 besten Zweiradfahrer und die besten drei Mannschaften gab es zusätzlich eine Urkunde und einen Gutschein.