Kreis Bad Duerkheim Schnecke, Stele und Pan

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Gleich drei Kunstwerke sollen in Wachenheim bald aufgestellt werden. Neben einer Panfigur an der Stadtmauer, die der Kulturverein stiftet (wir berichteten), soll eine „Schnecke“ von Gernot Rumpf ganz in der Nähe aufgestellt werden, die ein Privatmann zur Verfügung stellt. Im Odinstalweg wird eine Stele stehen, die die schönste „Weinsicht“ gewährt.

Die Kunstwerke waren Thema im Stadtrat am Mittwochabend. Der Rat musste dem „Pan“ zustimmen, weil er auf einem städtischen Grundstück am Stadtmauerrundgang stehen soll. Rund 28.000 Euro hat sich der Kulturverein das Kunstwerk kosten lassen, informierte Bürgermeister Torsten Bechtel. Das Objekt von Künstler Thomas Duttenhoefer ist mit Sockel rund 2,60 Meter hoch. Gegen den Standort hatte niemand etwas einzuwenden. Arnold Nagel (FWG) regte an, die Stelle zu sanieren und eine Bewässerungsanlage zu bauen. Bechtel betonte, die Anlage würde vom Bauhof gepflegt und auch der Künstler sei befragt worden – etwa hinsichtlich der Gestaltung der Büsche. Eine weiteres Kunstobjekt eines Pfälzer Künstlers könnte unweit auf einer Grünanlage am Pfortenstück aufgestellt werden: eine Schnecke von Gernot Rumpf. Sie ist in Besitz eines Wachenheimers, der sie gerne der Stadt zur Verfügung stellen würde. Sein Wunschstandort war am Eichhäusel, das bald saniert werden soll. Nach Rücksprache mit dem Künstler, der die Statue von Kindern bespielt wissen will, favorisiert Bechtel nun den Standort am Pfortenstück. Die Standortfrage einer drei Meter hohen Stele aus Cortenstahl hat in Wachenheim einige Monate gedauert (wir berichteten im Dezember auf Südwest). Die Stele von Künstler Ulrich Schreiber, die eine stilisierte Traubenform zeigt, ist gleichzeitig eine Auszeichnung für die Stadt. Sie wird vom Deutschen Weininstitut und der Gebietsweinwerbung gestiftet. Der Standort war eigentlich festgelegt: Die Stele sollte dort stehen, wo es die schönste „Weinsicht“ gibt. Ein entsprechender Wettbewerb hatte eine Fotografie ausgezeichnet, die von einem Weinberg aus mit Blick auf die Wachtenburg aufgenommen wurde. Der entsprechende Wingert liegt allerdings im Vogelschutzgebiet, was eine weitere Standortsuche nötig machte. Nun steht sie vor dem Abschluss: Gestern war laut Bechtel ein letzter Ortstermin im Odinstalweg, dort sind noch zwei Standorte zur Auswahl. Einer im Besitz der Stadt, einer im Besitz der Protestantischen Kirchengemeinde. Beide Eigentümerinnen sind laut Bechtel mit der Aufstellung einverstanden. Zitiert —„Er hat Vorfahren aus Kallstadt ...“ Torsten Bechtel auf die Einlassung Frank Mehlmers, ob Künstler Duttenhoefer nicht vielleicht wegen einer gewissen Namensgleichheit zu einem Kabarettisten aus dem Saarland stamme. Die Bemerkung Bechtels, der wie ein bekannter amerikanischer Politiker einen Bezug zu Kallstadt hat, löste enorme Erheiterung aus.

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