Wachenheim:
Schänke der Wachtenburg öffnet wieder
„Wenn der Thekenverkauf nicht erlaubt worden wäre, hätten wir aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht öffnen können“, berichtet Markus Schattner von der Pächterfamilie der Burgschänke. Aufgrund der neuen Regelungen sei es jetzt möglich, den Ausschank für das Pfingstwochenende ab Sonntag von 12 bis 18 Uhr wieder aufzunehmen.
Ob danach die normalen Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag gelten oder nur samstags und sonntags geöffnet werde, könne man erst nach dem „Testbetrieb“ genau festlegen. „Alles hängt auch davon ab, wie diszipliniert sich die Gäste verhalten und wie die Regeln eingehalten werden“, betont Albert Schattner.
Enge Zusammenarbeit mit Ordnungsamt
Gemeinsam mit dem Leiter des Ordnungsamtes der Verbandsgemeinde Wachenheim, Marc Weigel, wurden die gültigen Auflagen und Hygienebedingungen sowie Bestuhlung, Laufwege und Laufrichtungen auf dem Gelände besprochen. Geöffnet wird nur der untere Ausschank mit einem reduzierten Speisen- und Getränkeangebot, die Burgschänke selbst bleibt geschlossen. Das Essen werde – wie gewohnt – in der Küche zubereitet, dann nach unten gebracht und dort ausgerufen.
Schattner rechnet damit, dass er im unteren Teil der Burg etwa 200 Sitzplätze anbieten kann, der obere Teil bleibt für die Gäste vorerst tabu. „Wenn die Betreiber alle besprochenen und verabredeten Vorgaben einhalten, steht aus meiner Sicht der Wiederaufnahme des Schankbetriebes nichts im Wege“, erklärt der Leiter des Ordnungsamtes, der sich in den nächsten Tagen selbst davon überzeugen wird, ob alle Vereinbarungen umgesetzt wurden.
Einlasskontrolle mit Wachtenburg-Chip
Mit Ausnahme des Treppenaufganges sind alle anderen Zugänge zur Burg geöffnet. Oben angekommen bekommt jeder Gast nach Erfassung der persönlichen Daten und der nötigen Hygieneprozedur einen Wachtenburg-Chip in die Hand gedrückt, um dann an einen freien Tisch geleitet zu werden. Beim Verlassen werden die Chips in einem zweiten Eimer zurückgegeben und desinfiziert. „So können wir kontrollieren, wie viele Besucher sich oben befinden“, betont Schattner, der froh ist, dass die wochenlange Durststrecke nun auch für seine Familie vorerst ein Ende hat.