Kreis Bad Duerkheim Personell brennt’s bei der Feuerwehr nicht

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Bei den Mitgliederzahlen der Freiweilligen Feuerwehren stehe die Vorderpfalz noch recht gut da. Das sagte der wiedergewählte Vorsitzende Hans-Georg Balthasar (Landau) in der Versammlung des Regionalfeuerwehrverbands Vorderpfalz.

Mehr als 11.600 Mitglieder inklusive der Jugendfeuerwehr zählte der Regionalverband zum Jahreswechsel, 720 mehr als im Jahr davor. Sie versehen ihren ehrenamtlichen Dienst in den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim, Rhein-Pfalz-Kreis und Südliche Weinstraße sowie in den Städten Frankenthal, Landau, Ludwigshafen, Neustadt und Speyer. „Wir in der Vorderpfalz stehen personell noch recht gut da“, sagte Balthasar der RHEINPFALZ am Rande der Sitzung. Innerhalb von Rheinland-Pfalz gebe es jedoch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. In schwächer besiedelten Gegenden hätten sich Wehren bereits zu Ausrückegemeinschaften zusammenschließen müssen. In größeren Gemeinden und Städten dagegen seien es immer noch genug Feuerwehrleute, die wohnortnah arbeiteten und schnell zum Einsatz gerufen werden könnten. Je kleiner eine Gemeinde, desto weniger Wehrleute seien werktags zwischen 8 und 18 Uhr greifbar. Deshalb werden bei größeren Einsätzen benachbarte Wehren bei Bedarf mit alarmiert. An Wochenenden reiche die Schlagkraft meist aus. In den Feuerwehren werde aber viel unternommen, um auch künftig genug Einsatzkräfte verpflichten zu können, so Balthasar. Die Jugendarbeit habe deshalb generell einen hohen Stellenwert. Weiteres Potenzial werde in vermehrter Aufnahme von Frauen in die Wehren gesehen. „Frauen stehen den Männern in den Wehren in nichts nach.“ So wirken in der Landauer Wehr 18 Frauen mit. Feuerwehrleute dürfen laut Balthasar bis 63 aktiven Dienst versehen. Die Neufassung des Landesgesetzes habe die Grenze nicht generell angehoben. Allerdings könnten Mitglieder der Altersabteilungen im Einzelfall Aktiven im Hintergrund zur Hand gehen, etwa indem sie die Einsatzfahrzeuge fahren, denn immer weniger Wehrleute hätten einen Lkw-Führerschein, sagt Balthasar. Im November feiert der Regionalverband der Feuerwehren sein 40-jähriges Bestehen. (bic)

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