Kreis Bad Duerkheim Mit Schnittblumen bestens abgeschnitten

„Energie aus der Küche – Abfallverwertung der Zukunft?“: Das war das Thema am Stand des Edith-Stein-Gymnasiums Speyer.
»Energie aus der Küche – Abfallverwertung der Zukunft?«: Das war das Thema am Stand des Edith-Stein-Gymnasiums Speyer.

Der Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ wird als Talentschmiede und Sprungbrett für den wissenschaftlichen Nachwuchs immer beliebter. Beim Regionalentscheid gestern in Frankenthal gab es einen neuen Rekord: 95 Teilnehmer stellten sich mit 50 Arbeiten dem Votum der Juroren. Unter den Siegern: Tim Wiedemann aus Weisenheim am Berg.

Am stärksten vertreten waren das Gymnasium Weierhof am Donnersberg und die Sparte Biologie. Hier bewarben sich auch der zwölfjährige Tim, Schüler am Lise-Meitner-Gymnasium in Maxdorf, und sein Partner Felix Beyer aus Mutterstadt. Mit ihrer Arbeit „Der Überlebenskampf der Schnittblumen“ belegten sie in ihrer Kategorie den ersten Platz und haben sich damit für den Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ am 26./27. April bei Boehringer Ingelheim qualifiziert. Für „Jugend forscht“ findet er vom 20. bis 22. März bei der BASF in Ludwigshafen statt. Beeindruckt von der thematischen Vielfalt der Themen insgesamt, die in der Ausbildungswerkstatt der Firma KSB aufgebaut waren, zeigte sich Landeswettbewerbsleiterin Ulrike Dittberner. Die Teilnehmer hätten sehr viel Zeit und Energie investiert und mit großer Begeisterung ihre Arbeiten präsentiert. Der Bereich der Energiegewinnung gewinne bei den Jungforschern zunehmend an Bedeutung, stellte sie gegenüber der Presse fest. Spannung lag in der Luft bei der vom Orchester des Albert-Einstein-Gymnasiums umrahmten Feierstunde in der Werkskantine. Bevor die Preisträger in den Sparten Biologie, Chemie, Physik, Mathematik/Informatik und Technik bekanntgegeben wurden, lobte KSB-Finanzvorstand Matthias Schmitz das beispielhafte Engagement der jungen Leute. „Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will“, zitierte er Galilei. Weitere Teilnehmer aus unserem Raum waren Julia Désirée Reif (11) aus Bad Dürkheim sowie Carla Werner (12) aus Bobenheim und Lilli Scholz (13) aus Weisenheim am Berg. Alle drei sind ebenfalls vom G8-Gymnasium in Maxdorf und starteten in Biologie. Vom Karolinen-Gymnasium in Frankenthal nahm Lea Holoch (14) aus Weisenheim am Sand in Chemie teil.

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