Nachruf RHEINPFALZ Plus Artikel Meckenheim: Manfred Ohler verstorben

Manfred Ohler, hier bei seiner Ernennung zum Beigeordneten 2014.
Manfred Ohler, hier bei seiner Ernennung zum Beigeordneten 2014.

Manfred Ohler, Inhaber und Betreiber des Sonnenhofs in Meckenheim, ist ganz unerwartet gestorben. Er erlitt während einer Urlaubsreise einen Herzinfarkt.

Geschockt zeigte sich am Donnerstag der frühere Ortsbürgermeister Heiner Dopp, dessen Stellvertreter Ohler über viele Jahre war. Ohlers Tod sei ein harter Schlag für die Familie und ein herber Verlust für die Gemeinde. „Auf ihn war immer Verlass, er war immer da, wenn er gebraucht wurde“, betonte Dopp.

Aussiedlerhof aufgebaut

Manfred Ohler wurde 69 Jahre alt, im April hätte er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Der Landwirt und gebürtige Meckenheimer hat den Aussiedlerhof Sonnenhof zusammen mit seiner Frau Ingrid aufgebaut und geleitet. Darüber hinaus war er Vorsitzender der örtlichen Bauern- und Winzerschaft und seit vielen Jahren in der Lokalpolitik aktiv. 15 Jahre lang, von 2006 bis zur Kommunalwahl 2019, fungierte der FWGler als Beigeordneter, wo er unter anderem für den Außenbereich und die Wirtschaftswege zuständig war. „Mit ihm geht auch viel Wissen verloren“, sagte Dopp.

Ohler setzte sich zuletzt in der Debatte um die geplante Verschärfung der Düngemittelverordnung mit Nachdruck für die Belange der Landwirte ein. Er war in Sorge um die Zukunft seines Berufsstandes. Deshalb beteiligte er sich mit verschiedenen Aktionen an den Protesten der Landwirte gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Auch an der Aktion grüne Kreuze, mit der Landwirte in ganz Deutschland auf ihre Sorgen aufmerksam machten, nahm er teil.

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