Kreis Bad Duerkheim „Lotte“ gesucht

Als „Lotte“ bezeichnen Winzer ein Holzfass mit aufgesetztem Trichter, das früher bei der Traubenlese verwendet wurde, wie es auf
Als »Lotte« bezeichnen Winzer ein Holzfass mit aufgesetztem Trichter, das früher bei der Traubenlese verwendet wurde, wie es auf einem im Wachenheimer Rathaus hängenden Ölgemälde – hier ein Ausschnitt – des Pfälzer Malers Heinrich Strieffler zu sehen ist.

Das an die Stadtmauer geschmiegte Eichhäusel an der Ecke Graben-/Bahnhofstraße wird zurzeit zu einem weiteren sehenswerten Schmuckstück in Wachenheim erneuert.

Das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Gebäude soll künftig unter anderem als Empfangsraum für auswärtige Gäste und als Ausgangs- und Endpunkt für Stadtführungen dienen. Die Besucher sollen nicht nur anhand eines „Zeitstrahls“ und einiger ausgewählter Objekte einen Überblick über die Geschichte Wachenheims gewinnen, sondern es soll ihnen auch die frühere Nutzung des Eichhäusels veranschaulicht werden, zum Beispiel mittels einer Waage und einer „Lotte“. So bezeichnen Winzer ein Holzfass mit aufgesetztem Trichter, das früher bei der Traubenlese verwendet wurde, wie es auf einem im Wachenheimer Rathaus hängenden Ölgemälde des Pfälzer Malers Heinrich Strieffler zu sehen ist . Solche „Lotten“ sind in der modernen Weinwirtschaft üblicherweise nicht mehr in Gebrauch, ein gut erhaltenes Exemplar würde aber das renovierte Eichhäusel zieren. Der Wachenheimer Heimatverein, der sich um die Ausstattung des Häusels kümmert, würde sich freuen, wenn ihm eine in einer Remise versteckte oder in einem Keller vergessene „Lotte“ als Leihgabe zur Verfügung gestellt oder auch zum Kauf angeboten würde. Kontakt Klaus Panzer, Telefon 06322-2582

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