Kreis Bad Duerkheim Leserbrief:

Nach meiner Erinnerung sollte der 1. Mai ein Feiertag der Arbeit sein. Immerhin diente er in Wachenheim am Vortag zur Wohltätigkeit der Feuerwehr. Die hat sich, statt einer für den Anlass passenden Institution, sicherlich um die Ausrichtung und Organisation bemüht, den Marktplatz rund um den Brunnen zu einem Festplatz zu gestalten. Besonders angenehm war die Lautstärke der Musikübertragung, welche dann wiederum von der ungeheuerlichen Lautstärken der Motorräder und so manchem Sportwagen übertönt wurde. Die sonst dort vorhandenen gastronomischen Betriebe mussten zu diesem Zweck den Platz räumen. Etwas anders sah es mit den meist verbotswidrig auf den Bushaltestellen abgestellten Fahrzeugen der vorwiegend umliegenden Anwohner aus. Das wiederum hatte zur Folge, dass beim Rangieren eines Getränkestandes unweigerlich auch ein geparkter Pkw beschädigt wurde. Zur gleichen Zeit fand im Schloss Wachenheim eine Veranstaltung statt. Die Teilnehmer kamen mit einer größeren Anzahl von Oldtimer-Bussen. Die fanden im Hof der Sektkellerei ihren Abstellplatz. Hin und wieder gab es deshalb auch Verkehrsprobleme im Bereich der Engstelle Weinstraße/Bahnhofstraße. Auch ein Catering-Fahrzeug des „KaDeWe“- Kaufhauses aus Berlin fand dort zudem noch einen Stellplatz. Was für ein Widerspruch: Auf der einen Seite eine Bratwurststand und auf der anderen Seite ein Caterer für Nachtisch aus Berlin. Während die einen für die Veranstaltung auf dem Marktplatz Zurückhaltung übten, stellten die anderen (Anwohner und Gastronomen aus dem Bereich) ihre Fahrzeuge (...) unter anderem auf dem Rathausplatz ab, und die Besucher mussten zusehen, wo sie sonst parken konnten. Übrigens: Polizei oder Ordnungshüter waren wohl scheinbar anderweitig beschäftigt. Eine Umleitung blieb dem Durchgangsverkehres erspart, dafür wurde immerhin für den Bereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 Stundenkilometer vorgesehen.