Wachenheim Lese im Paten-Wingert bringt 1200 Kilo Trauben

Bei der Arbeit: Matthias Steffan, René Pöltl, Torsten Bechtel, Weinprinzessin Svenja und Manfred Bühler (von links).
Bei der Arbeit: Matthias Steffan, René Pöltl, Torsten Bechtel, Weinprinzessin Svenja und Manfred Bühler (von links).

Gemeinsam mit Gemeindevertretern der Partnerstadt Schwetzingen machten sich Wachenheimer Volksvertreter am Samstag bei der Lese im Paten-Weinberg nützlich.

Die zwischen beiden Gemeinden seit 1953 bestehende Weinpatenschaft wurde 2018 in eine Städtepartnerschaft umgewandelt. Zum 50-jährigen Bestehen der Weinpatenschaft wurde der Stadt Schwetzingen 2003 in der Einzellage „Wachenheimer Gerümpel“ ein Paten-Weinberg der Rebsorte Riesling übereignet. Der Wingert wurde 2018 neu angelegt und 2020 zum ersten Mal gelesen, wegen der Pandemie aber ohne die Gäste aus der Partnerstadt.

Am vergangenen Samstag ging es zur gemeinsamen Lese. Die 15-köpfige Delegation aus der Spargelstadt wurde von Oberbürgermeister René Pöltl (parteilos) und Bürgermeister Matthias Steffan angeführt. Gemeinsam mit den elf Wachenheimer Vertretern mit Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) und dem Beigeordneten Manfred Bühler (FDP), die von der Weinprinzessin Svenja begleitet wurden, machten sich die „Erntehelfer“ bei herrlichem Herbstwetter an die Arbeit. „Das ist ein Traum, an einem so schönen Tag im Schwetzinger Wingert zu arbeiten. Ich freue mich schon darauf, was später dabei herauskommt“, so der Schwetzinger OB.

700 bis 800 Flaschen Riesling erwartet

Bis ins Frühjahr wird er sich gedulden müssen, dann könnte der Wein in der Flasche sein. Bürgermeister Bechtel hatte offensichtlich auch viel Spaß: „Ich bin überrascht, wie gut die Trauben aussehen, da sind kaum faule Beeren dabei“, lautete sein Urteil. Am Ende der Lese landeten knapp 1200 Kilogramm Trauben in den Eimern. Beide Partnerstädte können sich bei der Lesemenge auf etwa 700 bis 800 Flaschen Riesling freuen.

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