Wachenheim Lösung für „altes Problem“ gefunden?
Der Weg wird genutzt von Anwohnern sowie von Lastwagen-Fahrern, die Sektkellerei und Winzergenossenschaft anfahren. Auch landwirtschaftliche Fahrzeuge sind auf der unbefestigten Strecke in Ortsrandlage unterwegs. Dabei kommt es immer wieder zu Problemen. So mus die Stadt dort regelmäßig Schlaglöcher ausbessern, informierte Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) im Wachenheimer Stadtrat am Donnerstag. Über Staub ärgerten sich Anwohner, aber auch die Besitzer der Weinlage im Böhlig. Die Trauben direkt am Wegrand seien durch die hohe Staubentwicklung nicht verwertbar.
Einfach asphaltiert werden sollte der Weg aber auch nicht. Außerdem sollte aus Naturschutzgründen die Fläche nicht versiegelt werden.
Die Lösung wurde nun im Wachenheimer Stadtrat vorgestellt. Sogenannte Splittwaben sollen alle Nutzungsanforderungern verbinden. Bei den Waben handelt es sich um Gittersysteme, die mit Splitt gefüllt werden. Sie sollen hohen Belastungen wie Lkw-Verkehr standhalten, lassen aber gleichzeitig eine Versickerung des Regenwassers zu.
An neuralgischen Punkten – wie einem Wegekreuz – wird allerdings auch mit Asphalt gearbeitet. „Wir haben für ein altes Wachenheimer Problem eine Lösung gefunden, mit der alle leben können“, so Bürgermeister Bechtel. Es sei ein Abschluss von zehn Jahre währenden Verhandlungen und Kompromissen.
Der Wachenheimer Stadtrat stimmte bei einer Enthaltung einstimmig für diese Lösung, die etwa 292.000 Euro – inklusive Trinkwasserringschluss –kosten wird.