Kreis Bad Duerkheim „Kraft für eine neue Aufgabe“

Dorothea Geibel
Dorothea Geibel

Sie sei „kein Typ für den Ruhestand“, sagt Dorothea Geibel über sich selbst. Die 70-Jährige hat nach eigener Aussage „Kraft für eine neue Aufgabe“. Als Unternehmensberaterin betreut sie seit 20 Jahren Autohäuser, lässt es aber inzwischen beruflich ruhiger angehen. So bleibt mehr Zeit für anderes: „Der Kopf muss immer was zu tun haben, ich habe sogar angefangen, Spanisch zu lernen“, sagt die gebürtige Ludwigshafenerin, die als Jugendliche nach Wachenheim gekommen ist. Als „Unternehmerkind“ habe sie schon früh das unternehmerische Denken gelernt. Später hat sie in ein Autohaus „eingeheiratet“. Das Unternehmen im Dürkheimer Bruch hat inzwischen die Tochter übernommen. Geibel wolle immer einen Konsens und eine Einigung finden: „Probleme kommen von alleine“, sagt sie. „Was mir hier fehlt, ist ein Mehrgenerationenhaus“, beschreibt sie eine ihrer Ideen für Wachenheim. Sie wünscht sich einen Ort, an dem Generationen und Vereine zusammenkommen können. Dieses Miteinander will sie auch durch einen Senioren- und Jugendbeirat entwickeln. Alte Menschen müssten in Wachenheim wieder stärker in den Blick genommen werden, sagt sie. „Wir haben einen tollen Stadtplatz“, sagt Geibel. Sie wünsche sich ein kleines Zentrum und einen kleinen Supermarkt. Den derzeit angestrebten Standort sieht sie so: „Als Gewerbegebiet ist der Bischofsgarten gut, aber brauchen wir da einen Supermarkt?“ Privat umgibt sich die verheiratete Mutter zweier erwachsener Töchter und Oma eines Enkels am liebsten mit Menschen. Viele Freunde und ein offenes Haus sorgen für viele Kontakte. Einige Gastschüler hat die Familie aufgenommen, daraus hätten sich teils jahrelange Freundschaften entwickelt. Freude haben Geibel und ihr Mann auch an Oldtimern und am Kulinarischen. Als Kandidatin und als mögliche Bürgermeisterin will Geibel immer erreichbar sein: „Die Bürger sollen mich anrufen.“ Einige hätten das auch schon gemacht.

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