Kreis Bad Duerkheim Kormoran zu Besuch am Wachenheimer Badehaisel

Nach dem Tauchen schüttelt sich der „Meerrabe“ und nimmt die typische Flügelhaltung ein.
Nach dem Tauchen schüttelt sich der »Meerrabe« und nimmt die typische Flügelhaltung ein.

Manchmal stellen sich ungewöhnliche Gäste am Weiher des Badehaisels in Wachenheim ein: So gab es jetzt auf der Wasserfläche diesen Kormoran zu beobachten. In aller Ruhe verharrte er dort mit seinem charakteristischen Flügelspreizen. Der Name des Vogels geht auf die lateinische Bezeichnung „Corvus marinus“ zurück, was auf deutsch „Meerrabe“ heißt. Bei seinen Tauchgängen bewegt sich der Fischjäger gewandt und setzt die Füße als Antrieb ein. Deren Schwimmhaut umfasst alle vier Zehen und ermöglicht ihm ein schnelles Vorankommen. Nach dem Tauchen schüttelt sich der „Meerrabe“ und nimmt die typische Flügelhaltung ein. Oft wird deswegen vermutet, dass Kormorane ihr Gefieder nicht einfetten könnten. Aber das trifft nicht zu, denn auch sie besitzen eine Bürzeldrüse mit öligem Sekret. Warum also breitet der Besucher am Badehaisel so ausgiebig seine Flügel zum Trocknen aus? Der Grund ist, dass Kormoran-Federn das Wasser weniger abweisen als das Gefieder anderer Wasservögel.

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