hassloch
Kaplan Moritz Fuchs tritt Stelle am 1. September an
Der neue Seelsorger zeigt sich weltoffen zu theologischen Fragen der katholischen Kirche. „Ich kann mir Frauen als Priesterinnen vorstellen, sie haben insbesondere Erfahrungen im Familienleben und sind im öffentlichen Raum präsent. Ich bin der Meinung, dass sie für die katholische Kirche ein Gewinn wären“, erklärt Fuchs. Zunächst studierte er Theologie in Mainz. „Mich fasziniert an meiner Arbeit die ganze Bandbreite von der Taufe über die Kommunion, die Heirat und die Trauer bei der Beerdigung, der Zuspruch bei Kranken und Senioren oder das Gespräch mit allen möglichen Menschen. Man begegnet den Menschen in all ihren Lebenssituationen, in Freuden und Nöten“, sagt der 34-Jährige. Die Verkündigung der Frohen Botschaft sei ihm eine Herzensangelegenheit.
Aus Bexbach in die Vorderpfalz
Seine Zeit als Diakon verbrachte er in St. Ingbert im Saarland. Danach war er in der Pfarrei Heiliger Nikolaus in Bexbach eingesetzt. „Ich freue mich auf meinen Dienst in Haßloch. Ich habe bereits einige Gemeindeglieder kennengelernt“, erzählt Fuchs. Er habe gehört, dass die Zusammenarbeit mit den evangelischen Gemeindegliedern sehr gut sei. „Die Ökumene wird in Haßloch gelebt, das kommt meinen Vorstellungen von den Gemeinsamkeit der beiden christlichen Religionen entgegen“, so der zukünftige Kaplan. Es gebe mehr Verbindendes als Trennendes, es zähle der Glaube an Jesus Christus. „Wir haben ein und dieselbe Frohe Botschaft“, stellt Fuchs fest.
Kochen, Bücher und Filme als Hobby
Der Geistliche gibt als Hobby das Kochen an. Er setzte das auch im Gemeindeleben um: die Tischgemeinschaft an besonderen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, das gemeinsame Essen mit Alleinstehenden einzunehmen und das Abendmahl gemeinsam zu feiern. Er freut sich auch auf seine Arbeit mit Schulkindern in der Ernst-Reuter-Schule. Auf weitere Hobbys angesprochen, gibt Fuchs Bücher und Filme an, wobei er beides querbeet gerne zur Entspannung in seiner Freizeit pflege.