Kreis Bad Duerkheim Jugendarbeit: Über 190.000 Euro im Haushaltsplan

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Wachenheim. Gut 191.000 Euro sind im just verabschiedeten Haushaltsplan des Trägervereins Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde Wachenheim für das Haushaltsjahr 2017 veranschlagt. Die Besuchszahlen in den Jugendtreffs sind stabil.

Rund 20 Kinder und Jugendliche kommen laut Jugendpflegerin Maria Baruck regelmäßig in den Jugend-Kulturtreff „De Saftlade“ in Wachenheim. Neu sei die Kooperation mit der IGS Wachenheim/Deidesheim und der Grundschule Wachenheim, berichtete sie. Die Kinder aus der Grundschule kämen regelmäßig einmal die Woche vorbei. Sie hoffe, dass diese Kooperationen im nächsten Schuljahr weitergeführt würden, sagte Baruck. Beim im Bürgerhaus beheimateten Jugendtreff Ellerstadts sind viele neue Kinder dazugekommen. Laut Baruck mehr Jungs als Mädchen im Alter zwischen acht und 15 Jahren. Der „Tag der offenen Tür“, der im vergangenen Jahr keine große Resonanz gefunden hatte, soll dieses Jahr wiederholt werden. Die Organisatoren des Ellerstadter Christmarktes spendeten dem Jugendtreff einen neuen Computer. Lena Becker vertritt momentan den in Elternzeit befindlichen Jugendpfleger Oliver Heil im „Haus der Jugend“ in Gönnheim, wo sich auch Friedelsheimer Tennies einfinden. Hier hätten sich die Besucher deutlich verjüngt, jetzt kämen auch mehr Mädchen, berichtete Becker. Man habe versucht, eine Hausaufgabenhilfe zu organisieren, die sei aber nicht angenommen worden, sagte sie. Zwei Waldwochen mit 60 Plätzen für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren aus der gesamten VG sind auch 2017 wieder geplant. Die Jugendtreffs haben in den Sommer- und Herbstferien geöffnet. Die Jugendpfleger wollen ihre Arbeit noch mehr vernetzen, damit man sich im Bedarfsfall auch mal vertreten kann. Im Haushaltsplan 2017 sind die Budgets für alle vier Ortsgemeinden noch getrennt ausgewiesen. Ab 2018 sollen alle Personal- und Sachkosten aus einem Topf kommen, denn laut Verbandsbürgermeister Torsten Bechtel, der gleichzeitig als Vorsitzender des Trägervereins amtiert, ist das Zahlenverhältnis unter den verschiedenen Gemeinden seit Jahren stabil. Gegen den Vorschlag hatte die Mitgliederversammlung nichts einzuwenden. Die einzelnen Ortsbürgermeister müssen dem aber noch zustimmen.

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