Kreis Bad Duerkheim Im Keller

Die Unterwelt steht am Samstag im Zentrum der Aufmerksamkeit in Wachenheim. Dabei müssen sich Besucher aber nicht mit Mafiabossen, Drogendealern oder Totenwächtern herumschlagen, sondern können bei einem Glas Wein besondere Keller entlang der Weinstraße erkunden.
Es war die Idee des Wachenheimer Beigeordneten Burkhard Ort, zum Stadtjubiläum eine besondere Veranstaltung ins Leben zu rufen, die auch Zugang zu sonst verschlossenen Bereichen schafft. Acht Keller stehen für die Besucher offen. Dabei laden neben den Kellern der Wachtenburg Winzer und der Sektkellerei auch die unterirdischen Räumlichkeiten von Privatleuten zu einem exklusiven Blick in ihre Gewölbe ein. Die Keller haben von 16 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Kellereingänge sind mit Lichtsäulen gekennzeichnet. Statt böser Überraschungen, die im Untergrund sonst schon einmal lauern können, haben die Wachenheimer für ihre Gäste Kunst und Kulinarik im Angebot: Der Rieslinghof des Weinguts Zimmermann will seine Gäste mit eigenen Weinen und Bildern locken. Weiter südlich in der Entengasse gibt es im Keller der Familie Kuhn-Thiel Fundstücke und eine Fotoausstellung zu bestaunen. Im Weingut Bürklin-Wolf wartet eine Weinbar auf die Besucher des historischen Weinfasskellers. Familie Mandese in der Mühlgasse stellt Lampen aus Fassdauben aus und hat als Stärkung einen Herbsteintopf vorbereitet. Im Keller des Dalberger Hofes zeigt Friederike Beimborn „Bilder von Sehnsucht und Vergänglichkeit“. Die WineBank in der Langgasse lässt nach ihrer Einweihung morgen am Samstag ihre Türen offen und zeigt Melanie Hubachs „underground“-Fotos. In der Sektkellerei gibt’s Jazz und Germanenspieß, die Wachtenburg Winzer servieren Häppchen und den Jubiläumswein. |rhp