Kreis Bad Duerkheim Gute Nachricht für Häuslebauer

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War da nicht mal was mit Supermarkt? Beinahe hätte man vergessen können, dass Diskussionen in Wachenheim sich mit schöner Gewissheit um die Frage drehen, wo die Bürger künftig einkaufen gehen werden, liebe Leserinnen und Leser. In letzter Zeit allerdings war es ruhig geworden. Entscheidenden Anteil daran hatte die Raumordnungsbehörde, deren Forderung, den Flächennutzungsplan auf den neuesten Stand zu bringen, nicht nur die Entwicklung von Baugebieten eingefroren, sondern auch die Supermarktfrage auf die lange Bank geschoben hatte. Ziemlich abstrakt sind dabei die Begriffe, mit denen argumentiert wird. Paradebeispiel: das Zielabweichungsverfahren. Das ist nötig, weil es eigentlich das Ziel gibt, dass sich Kommunen innerorts entwickeln. Von diesem Ziel will Wachenheim abweichen. Konkret geht es um einen Supermarkt im Bischofsgarten, der nun mal jenseits einer Bahnlinie liegt, aber auch nicht viel weiter weg ist, als andere Märkte in Randlage. Zuletzt hatten die Räte der Verbandsgemeinde ihre Konflikte rund um den Wachenheimer Supermarkt beigelegt. Ein weiterer Markt soll zwischen Friedelsheim und Gönnheim entstehen. Ob es bei der Harmonie bleibt, werden schon die nächsten Sitzungen des Verbandsgemeinderates zeigen. Gilt es doch das Einzelhandelskonzept zu überarbeiten und zu verabschieden. Was wiederum ein sperriger Ausdruck dafür ist, wie in der VG eingekauft wird. Nicht weniger sperrig und wenig greifbar ist auch die Entwicklung der Baugebiete. So kann am Bremmenpfad in Ellerstadt über eine Bebauung diskutiert werden (wir berichteten). Das Wachenheimer Pfortenstück ist inzwischen bewohnt. Am Schwabenbach hingegen tat sich lange nichts. Die Gründe für den Fortschritt beim einen und den Stillstand beim anderen sind ziemlich abstrakt. Das Ellerstadter Gebiet beispielsweise ist im bestehenden Flächennutzungsplan bereits integriert. Die „Pforte“ wiederum ist eine innerörtliche Fläche. Warum das eine Gebiet so und das andere so behandelt wird, ist für den einzelnen Bauherrn nicht auf den ersten Blick nachzuvollziehen. Hinter den wenig greifbaren Ausdrücken verbirgt sich nun aber eine gute Nachricht für die künftigen Bauherrn. Wenn alles nach Plan läuft, kann der Schwabenbach entwickelt werden, noch bevor der Flächennutzungsplan neu aufgelegt ist. Wenn die Parallelität erfolgt ist – noch so ein abstraktes Wort. Jetzt werden die Begriffe wohl wieder mit Leben erfüllt. Nicht nur die Sommerpause, auch die Supermarktpause geht zu Ende. Ein Wochenende mit vielen Ruhephasen wünscht Ihnen

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