Kreis Bad Duerkheim Grünstadt: Straßen wegen Munitionsfund gesperrt

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Bei den Kampfmitteln, die auf der Baustelle an der Asselheimer Eisenbahnbrücke gefunden worden sind, handelte es sich um Flakmunition – Munition für Flugabwehrkanonen aus dem Zweiten Weltkrieg – und um leere Munitionsdosen, die für deren Lagerung vorgesehen waren. Das hat die Deutschen Bahn gestern mitgeteilt. Die Weinstraße, die an der Baustelle vorbei führt, wurde zwei Wochen früher als geplant gesperrt, weil in der Baugrube Kampfmittel gefunden wurden. Somit fällt die Sperrung nicht ausschließlich in die Ferienzeit, sondern sorgt auch im Berufsverkehr für Behinderungen. Wie die Deutsche Bahn weiter mitteilt, wurden „im Zuge der sogenannten Kampfmittelerkundung“ auf der Baustelle durch Fachleute mehrere „Verdachtspunkte“ ermittelt. Dabei handelte es sich um besagte Munition, die geborgen und anschließend „fachmännisch durch den Kampfmittelräumdienst entsorgt“ wurde. Die Funde geben Anlass zu einer umfassenden Untersuchung des gesamten Baustellenbereichs – so sieht es das Recht vor. Im Zuge dessen soll auch der Straßenbereich großflächig untersucht werden, was die Verlängerung der Sperrung von sechs auf acht Wochen erforderlich mache. Die eigentlichen Brückenarbeiten finden wie geplant in der Zeit vom 1. bis 9. Juli statt. Ab dem 9. August sind Straße und Personenunterführung voraussichtlich wieder geöffnet.

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